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Dohle (Corvus monedula)

Die hochintelligenten und sozialen Dohlen gehören zu den Rabenvögeln und nisten gern kolonieweise in Schornsteinen oder an Kirchtürmen. In Hamburg sieht man Dohlen vor allem im Westen und Nordwesten, wo es große Wiesen und genug Brutplätze gibt.


  • Dohle am Nistkasten - Foto: Marco Sommerfeld

  • Dohle - Foto: Frank Derer

  • Dohlennistkästen am Gebäude - Foto: Marco Sommerfeld

  • Brutnische der Dohle - Foto: Marco Sommerfeld

Aussehen

Dohlen sind die kleinsten heimischen Rabenvögel und wirken aus der Entfernung vollkommen schwarz. Das Gefieder der taubengroßen Vögel kann aber auch je nach Lichteinfall bunt schillern und ist am Hals, Nacken und Hinterkopf elegant hellgrau. Als einzige ihrer schwarzen Verwandten haben Dohlen stechend hell blaugraue Augen.

Stimme und Brutgeschäft

Zumeist machen Dohlen sich durch das angenehm klingende, mehrfach wiederholte „kja“ und „jack“ bemerkbar, bevor man sie erspäht. Durch die lauten Rufe halten die intelligenten und geselligen Vögel, die sich lebenslang treu sind, untereinander Kontakt. Während der Brutzeit von April bis Juni werden 4-7 Eier etwa 18 Tage bebrütet, die Nestlingszeit dauert dann etwa noch 33 Tage. Danach sind die Jungdohlen noch etwa 4 Wochen mit den Eltern gemeinsam unterwegs.

Verbreitung

Die Dohle ist in fast ganz Deutschland verbreitet, jedoch mit einem Schwerpunkt im atlantisch geprägten Nordwesten. Die Verbreitung in Hamburg zeichnet die deutschlandweite Verbreitung nach, man sieht Dohlen vor allem in westlichen und nordwestlichen Stadtteilen. Konzentrationen der ca. 500 Reviere sind zum Beispiel in Altona, rund um den Flughafen in Fuhlsbüttel oder in Rahlstedt zu finden.

Lebensraum und Nahrung

Dohlen sind Höhlenbrüter und haben ursprünglich vor allem Baumhöhlen bewohnt, sind mittlerweile aber meistens auf Höhlen in menschlichen Behausungen angewiesen. Vor allem Schornsteine sind sehr beliebte Nistplätze, was bei den menschlichen Bewohnern der Häuser meistens nicht gern gesehen wird, weil das von den Dohlen reichlich eingetragene Nistmaterial den Schornstein verstopfen kann. Zudem sind Dohlen Koloniebrüter, und manche Mitmenschen empfinden das fröhliche und lautstarke Treiben als Zumutung. Viele Schornsteine in Hamburg wurden deshalb durch Gitter versperrt oder werden durch Sanierung abgerissen – und die Dohlen sind plötzlich wohnungslos.

Ohne großflächige, giftfreie und damit insektenreiche Wiesen in der Umgebung der Brutplätze werden aber auch die gemütlichsten Schornsteine verwaist bleiben.Dohlen brauchen vor allem während der Jungenaufzucht ein gutes Angebot von Heuschrecken, Würmern und Schnecken, außerhalb der Brutzeit nehmen sie auch gern Fallobst, Getreide und Samen.

Gefährdungsstatus

Die Dohle ist in Hamburg nicht gefährdet.

Beobachtungstipp in Hamburg: Gute Chancen, Dohlen in Hamburg zu beobachten hat man auf einer Wanderung entlang des Flughafengeländes, z.B. auf der Tour 2 auf dem 2. Grünen Ring oder an der Kreuzkirche in Ottensen.

Schutz und Hilfe für Dohlen

Dohlennester sind wie alle „Lebensstätten“ heimischer Vögel ganzjährig geschützt und dürfen nicht entfernt werden. Falls kein geeigneter Schornstein zur Verfügung steht, kann man Nisthilfen speziell für Dohlen anbringen. Diese sind im Handel erhältlich oder können auch selbst hergestellt werden. Bestehende Nistplätze sollten erhalten werden, wenn sie aber z.B. bei Sanierungen zerstört oder verändert werden, müssen sie durch geeignete Nisthilfen ersetzt werden. Bei Umbaumaßnahmen an einem Dohlenquartier sollte man die Bauzeit außerhalb der Brutzeit legen.


Was kann ich für die Dohle tun?

Für den Bau und die Anbringung von Dohlenquartieren sollte Folgendes beachtet werden:

Bevorzugte Gebäude: Hohe Gebäude, Kirchen, Türme, Industrietürme, Burgen
Lage am Gebäude: mindestens 6 Meter hoch, an Fassaden oder am Dachbereich
Kastentyp, -größe: Kiste; H x B x T: 60-100 x 40 x 30-50; Einflugloch Ø 8 cm
Kasten selberbauen oder kaufen: Schwegler ca. 125 €; Naturschutzbedarf Strobel ca. 85 €
Nistmaterial: Äste, Zweige, trockener Mist, Pferdeäpfel, Papierfetzen und Erde; Dohlen säubern ihre Nistkästen selbsständig
Anbringung: keine bevorzugte Himmelsrichtung, besser auf der Schattenseite des Gebäudes
Besonderheit: Koloniebrüter, mehrere Kästen mit Abstand von mindestens einem halben Meter anbringen. Dohlen halten Stadttauben von Gebäuden fern.


Nistkasten selber bauen

Dohle - Foto: Christoph Kasulke

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