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Vorlesen

Mauersegler (Apus apus)

Rasanter Flugkünstler braucht unseren Schutz

Für viele Menschen gehören die schrillen Mauersegler-Rufe zum Sommer in der Stadt. Die Kunstfelsen (Häuser) der Stadt sind wichtige Brutplätze für die eleganten Flieger. Doch diese sind durch Sanierungen gefährdet.


  • Mauersegler - Foto: Hermann Daum

  • Mauersegler - Foto: Erlenbach

  • Mauersegler beim Abflug - Foto: Jan Fuchs/www.naturgucker.de

Aussehen

Beim Blick nach oben sieht man die schwarzen Vögel mit dem hellen Kehlfleck oft in kleinen Gruppen durch die Lüfte jagen. Das Gefieder von Mauerseglern ist, bis auf die grauweiße Kehle, rußschwarz schillernd. Der Schnabel ist schwarz, die Füße schwärzlich fleischfarben. Mauersegler sind eigentlich recht einfach an ihren sichelförmigen Flügeln zu erkennen und mit einer Flügelspannweite von 38 bis 40 Zentimetern erheblich größer als Schwalben.

Stimme und Brutgeschäft

Wohl kaum ein anderer Vogel weckt unsere Sommergefühle so, wie der Mauersegler, dessen schrilles Geschrei an warmen Sommerabenden durch Dörfer und Städte hallt. Vor allem bei der Balz hört man häufig ein hohes, schrilles, oft gereiht vorgetragenes "srih" oder "sprih". Im Frühjahr legt Frau Mauersegler zwei bis drei Eier in eine flache Nestschale aus Gras und Federn, die mit Spucke verklebt sind. Die Jungen, die nach einer Brutzeit von knapp zwanzig Tagen schlüpfen, haben eine äußerst seltene und hochinteressante Eigenheit: Bei Futtermangel, der insbesondere bei längeren Schlechtwetterperioden im Sommer einmal auftreten kann, verfallen sie in eine Starre (den sogenannten Torpor), bei der die Körperfunktionen auf Sparflamme weiterlaufen. Je nach Ernährungszustand können sie so bis zu neun Tagen ohne Nahrung auskommen. Wenn ein trocken warmer Sommer herrscht, fliegen die jungen Mauersegler nach circa 40 Tagen Nestlingszeit aus.

Verbreitung

Mauersegler sind Langstreckenzieher, die südlich der Sahara überwintern. Den Sommer verbringen sie in ihren Brutgebieten in ganz Europa. Ende April/Anfang Mai kehren die ersten Mauersegler in Hamburg einund sind dann in Stadtteilen mit höheren und größeren Gebäuden zu beobachten. Als „Kunstfelsenbrüter“ ist der Mauersegler ein typischer Stadtvogel in Hamburg. Für Hamburg wird ein Bestand von 4.500 Brutpaaren angenommen, die Verbreitung erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet mit Schwerpunkt in der Wohnblockzone. Anfang bis Ende August fliegen sie wieder in südliche Gefilde.

Lebensraum

Der Mauersegler ist ein Felsen- und Gebäudebewohner, der sich hervorragend an senkrechten Abstürzen festhalten kann, aber auf dem Boden recht hilflos ist. In Mitteleuropa kommt er hauptsächlich in Städten mit hohen Gebäuden, wie Wohnblocks, Türmen oder Fabriken vor. Vorzugsweise werden mehrgeschossige Häuser besiedelt. Mauerspalten, Felsritzen, Hohlräume unter Dachziegeln aber auch Nistkästen und Baumhöhlen (sehr selten) innutzt er als Standort für sein Nest.

Gefährdungsstatus

Mauersegler stehen in Hamburg nicht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten. Was ihm aber oft zum Verhängnis wird, ist seine absolute Brutortstreue. In den letzten Jahren wird ein rückläufiger Bestandstrend beobachtet. Da in Hamburg derzeit ein massiver Sanierungsboom herrscht und der Mauersegler als oft „heimlicher Untermieter“ bei Sanierungen übersehen wird, ist hier dringender Handlungsbedarf im Artenschutz erforderlich.

Nahrung

Beobachtungstipp für Hamburg:
Besonders durch seine ausgeprägten Flugkünste macht der Mauersegler auf sich aufmerksam, die lautstark durch die Häuserschluchten ziehenden Trupps kann man in Hamburg sehr gut im rund um die Ottenser Kreuzkirche und in der Speicherstadt am an den Gebäuden am Sandtorkai. beobachten.

Schutz und Hilfe

Von allen Gebäudebrütern sind Mauersegler am stärksten vom Verlust von Brutplätzen bei Umbauten und Sanierungen betroffen, da sie extrem brutplatzorttreu sind und neue Brutplätze sehr schwer finden. Oberste Priorität hat es daher, die bestehenden Brutplätze zu erhalten.Vor Baubeginn sollte unbedingt auf die Anwesenheit von Mauerseglern und ihre Quartiere geachtet werden. Die Baumaßnahmen sollten möglichst außerhalb der Brutzeit durchgeführt werden. Falls in der Brutzeit an der Fassade gearbeitet werden muss, ist das Flugverhalten der Mauersegler zu beachten: im Anflugbereich keine Staubnetze oder Querstangen anbringen. Falls die Quartiere entfernt werden bzw. verschlossen werden, muss mit Ersatznistplätzen nachgerüstet werden. Möglichst viele hohe Gebäude sollten vorsorglich mit geeigneten Quartieren in ausreichender Menge ausgestattet werden.


Was kann ich tun?

Wenn Sie eine Sanierung an einem Mauerseglerbrutplatz beobachten, melden Sie es uns! (Mit Link auf die Seite zum Artenschutzrecht) Wer ein Quartier für Mauersegler schaffen möchte und ein geeignetes Gebäude hat, sollte folgendes beachten:
Nistkastentyp, -größe: Kiste, HxBxT mindestens 20 x 40 x 20 cm, Einflug-Loch mindestens 30x60 queroval, Bodenabstand 20-40 mm. Nistkasten selbst bauen oder kaufen: die Kästen kosten je nach Hersteller und Material 45 bis 70€
Bevorzugte Gebäude: Eher hohe Gebäude, die Nistkästen sollten mindestens in einer Höhe von 6 Metern angebracht werden. Hindernisfreie An- und Abflugmöglichkeit vom Nistplatz muss gegeben sein. Zwischen Nistkasten und dem nächsten Hindernis müssen mindestens 5 Meter Abstand sein.
Nistmaterial: Alles was in der Luft herumgewirbelt wird: Knospenhüllen, Federn, Gras, etc.. Mauersegler säubern ihre Nistkästen selbstständig. Es ist keine Reinigung erforderlich.
Anbringung: Die Nistkästen können an Hauswänden, der Dachunterseite (Ortgang & Traufe), auf Flachdächern und an Brücken angebracht oder in Fassaden eingebaut werden. Der Standort sollte nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein.
Besonderheit: Da Mauersegler gerne in Kolonien brüten, sollten immer mehrere Nistkästen in räumlicher Nähe zu einander angebracht werden. Falls Sie Nistkästen farblich an das Gebäude anpassen wollen, sollte die Farbe atmungsaktiv sein. Mauersegler verursachen keine Kotflecken.


0.2 MB - Bauanleitung für Mauersegler-Nistkasten
 

Mehr Infos zum Mauersegler

Mauersegler - Foto: Erlenbach

Bauanleitung Mauersegler-Nistkasten

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Mauersegler - Foto: Axel Aßmann/www.naturgucker.de

Mauersegler

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Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
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20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

Fragen zu Natur und Umwelt?
Telefon 030.28 49 84-6000

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