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Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)

Elegant schwarz und grau mit zitterndem rotem Schwanz – so kennt man diesen häufigen Hausbewohner. Ursprünglich aus felsigem Hochgebirge hat er seinen Lebensraum auf die innerstädtischen „Kunstfelsen“ erweitert.


  • Hausrotschwanzmännchen - Foto: Tom Dove

  • Hausrotschwanzweibchen - Foto: Frank Derer

Aussehen

Der etwa spatzengroße, schlanke Hausrotschwanz zeichnet sich durch ein elegant schwarz bis dunkelgraues Gefieder aus. Die Weibchen sind etwas weniger auffällig dunkel braungrau gefärbt, beide Geschlechter haben aber die namensgebenden rostroten Schwanzfedern. Die Männchen haben im Gegensatz zum sehr ähnlichen Gartenrotschwanz keine weiße Stirn, sondern ein weißes Flügelfeld. Beide Arten haben aber gemeinsam, dass sie sehr aufrecht stehend ihre Umgebung beobachten, immerzu mit dem Schwanz zittern und häufig knicksen.

Stimme und Brutgeschäft

Schon eine Stunde vor Sonnenaufgang hört man den lauten und unverwechselbaren Gesang des Hausrotschwanzes von einer erhöhten Warte, wie z.B. einem Schornstein oder einer Antenne. Meist beginnt der Gesang melodiös, verstummt dann aber kurz und wird jäh unterbrochen von einem knirschenden Geräusch, ähnlich einem Störgeräusch im Radio, nur um dann genauso melodiös wie zu Anfang fortgeführt zu werden. War der Sänger erfolgreich, legt sein Weibchen in die Nisthöhle 4 bis 6 Eier, die sie dann etwa 14 Tage bis zum Schlupf bebrütet und die Küken noch etwa weitere 17 Tage betreut, bis sie ausfliegen. Zwei Jahresbruten sind keine Seltenheit.

Verbreitung

Hausrotschwänze kommen als Brutvögel in ganz Mitteleuropa vor, außerdem im Kaukasus und im Himalaya. Unsere Brutvögel verbringen den Winter im Mittelmeerraum. In Deutschland kommt der Hausrotschwanz überall vor, jedoch am häufigsten in Bereichen mit vielen „Kunstfelsen“, also Innenstadtbereiche, Industriegebiete und Dörfer über der Baumgrenze. Auch in Hamburg sind Hausrotschwänze weit verbreitet, die Schwerpunkte liegen in den Dörfern des Elbtals und im Hafen.

Lebensraum und Nahrung

Unsere Innenstädte mit vielen Steinhäusern und Nischen und schütterer Vegetation ähnelt sehr dem ursprünglichen Lebensraum des Hausrotschwanzes, der Blockhalden- und Felsregion der Hochgebirge. Hier finden sie Insekten und Spinnen in Spalten und Ritzen und jagen größere Fluginsekten nach Art der Fliegenschnäpper in der Luft. In größeren Spalten und Nischen, sogenannte Halbhöhlen, bauen sie ihr Nest. Diese finden Sie auch in Industrie- und Kaianlagen am Hamburger Hafen und in offenen Siedlungs- und Gewerbeflächen. Gegenden mit vielen Bäumen werden gemieden.

Gefährdungsstatus

Beobachtungstipp für Hamburg

Den melodiös-knarzenden Gesang des Hausrotschwanzes können Sie in den meisten Stadtteilen der City und des Hafens hören. Für einen Morgenspaziergang im April oder Mai lohnen sich z.B. am besten Industriegebiete, da in den Häuserschluchten im Innenstadtbereich die Vögel meist schwer zu sehen sind. In der Hafencity sind einige Reviere.

Schutz und Hilfe

Hausrotschwanz - Foto: Franka Slothouber

Hausrotschwanz - Foto: Franka Slothouber

Mauernischen sollten am besten offen bleiben, die Niststätten sind ganzjährig gesetzlich geschützt, auch bei einem häufigen Vogel wie dem Hausrotschwanz. Halbhöhlen lassen sich einfach durch nachträglich befestigte Brettchen an Dachsparren herstellen. In offenen Nutzgärten ist der Hausrotschwanz oft bei der Gartenarbeit dabei, um sich eventuell aufgewühlte Insekten zu schnappen. Ein Naturgarten hält mehr Insekten bereit und ist nicht nur für den Hausrotschwanz ein Ort zum Verweilen.


Was kann ich tun?

Halbhöhlen- und Nischenbrüterkästen werden von Hausrotschwänzen gern angenommen, wenn folgende Hinweise beachtet werden:

Bevorzugte Gebäude: Alle Gebäude in offener Landschaft, etwa gemauerte Einzelhäuser mit Dachsparren, Industriehallen, Hafenanlagen, Altbauten

Lage am Gebäude: Außen in Nischen des Mauerwerks, am Dachgiebel oder an der Fassade. Besser nicht an Südseiten mit starker Sonnenexposition.

Kastentyp, -größe: Halbhöhlenkasten oder Nischenbrüterkasten mit großer Einflugöffnung; Größe des Brutraums (B x H x T) mindestens 14 x 16 x 12 cm, Einflugöffnung etwa 8 x 11 cm. Man kann einen Kasten einfach selber bauen, oder kaufen. Kosten für Nisthilfen liegen bei den verschiedenen Herstellern zwischen 10 und 25 Euro.

Nistmaterial: Gräser und Blätter, Federn und Moos.

Anbringung: Direkt außen an der Fassade, so hoch, dass Nesträuber keinen Zugang haben. Auch vor Elstern schützen, etwa durch ein überragendes Dach ohne Ansitzmöglichkeit.

Besonderheit: Ein sehr guter Nistplatz wird jahrzehntelang von den gleichen oder auch anderen Hausrotschwanzpaaren bewohnt.


Nistkasten selber bauen

Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
Klaus-Groth-Str. 21
20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

Fragen zu Natur und Umwelt?
Telefon 030.28 49 84-6000

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