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Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

Die Schwalbe, die im Haus brütet

Die Schwalbe mit den langen Schwanzspießen und dem roten Gesicht ist ein typischer Kulturfolger und ein Charaktervogel offener Landschaften mit Viehhaltung. In Hamburg ist der Bestand des grazilen Zugvogels stabil und vor allem im Elbtal anzutreffen.


  • Rauchschwalbe füttert Nachwuchs - Foto: Axel Aßmann

  • Rauchschwalbe - Foto: NABU/Hans-Jürgen Haschke

  • Rauchschwalbe - Foto: NABU/Robert Lange

  • Junge Rauchschwalben im Nest - Foto: NABU/Ingrid Marquardt

Aussehen

Lange Schwanzspieße, kastanienrotes Gesicht, schwarze Oberseite und dunkelbraunes Brustband auf weißlicher Unterseite kennzeichnen die Rauchschwalbe. Das schwarze Rückengefieder hat einen blauen Schimmer, die Füße sind nicht befiedert. Mehlschwalben hingegen haben keine Schwanzspieße und einen weißen Bürzel, was die beiden Arten auch im Flug gut unterscheidbar macht.

Stimme und Brutgeschäft

Rauchschwalben sind sehr stimmfreudig und äußern im Flug oft muntere, scharfe Rufe, die sich wie „witt“ anhören. Sie singen laut und schnell zwitschernd mit ab und zu kratzenden Tönen. Wenn die Rauchschwalben aus Ihrem Überwinterungsgebiet im südlichen Afrika ab Anfang April in ihren Brutgebieten ankommen und noch kein Nest aus der vorherigen Brutperiode vorhanden ist, beginnen sie mit dem Bau eines neuen Nests, wofür sie etwa eine Woche brauchen. Das Rauchschwalbennest ist oben offen, Mehlschwalbennester sind geschlossen. Die 3 bis 6 Eier werden etwa 16 Tage bebrütet, die Küken brauchen dann nochmal etwa 23 Tage bis zum Ausfliegen. Viele Rauchschwalbenpaare brüten auch nach erfolgreicher Erstbrut noch ein zweites Mal, aber mit einem kleineren Gelege.

Verbreitung

Rauchschwalben sind in fast ganz Eurasien und Nordamerika und auch deutschlandweit verbreitet und sind ausgesprochene Kulturfolger. In Hamburg ist der Bestand daher auch vor allem in Gegenden landwirtschaftlicher Nutzung und besonders Viehhaltung konzentriert, wie im Elbtal und dem nordöstlichen Stadtrand. Im inneren Stadtgebiet fehlt die Art fast vollständig.

Lebensraum und Nahrung

Im Gegensatz zu Mehlschwalben brüten Rauchschwalben fast immer im Inneren von Gebäuden. Sie bauen Ihre oben offenen Nester aus lehmiger Erdmasse, die mit Grashalmen und Haaren verstärkt wird. Die Nester werden an rauen Wänden meistens direkt unter der Decke gebaut, oft auch auf Unterlagen wie Lampen oder Nägeln in der Wand. Um ihre Nester zu bauen, brauchen Rauchschwalben also einen Zugang zur den Gebäuden, wie z.B. ein ständig gekipptes Fenster. Rauchschwalben ernähren sich ausschließlich von Fluginsekten, die sie nur in offener Landschaft jagen. In Hamburg ersetzen Reiterhöfe mit Pferdehaltung am Stadtrand vielerorts die klassisch bäuerliche Viehhaltung und sind Refugien für die örtliche Rauchschwalbenpopulation.

Gefährdungsstatus

Beobachrungstipp: Ansammlungen von den schnell- und tieffliegenden Rauchschwalben, auch mehrere Nester nah beieinander kann man in Hamburg in den Vier- und Marschlanden beobachten.

Schutz und Hilfe

Nester dürfen auf keinen Fall entfernt werden, sie stehen ganzjährig unter Schutz und werden wieder verwendet! Falls eine Sanierung ansteht, kann dafür eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung beantragt werden, die Bauzeit muss außerhalb der Brutzeit liegen. Falls natürliche Nester nicht richtig halten, kann man kleine Stützbrettchen als Unterlage an die Wand anbringen. Kunstnester als Ersatzniststätte werden gern angenommen. Kotbretter unter den Nestern halten den größten Teil des herunterfallenden Kots auf.


Was kann ich tun?

Sind Sie Bewohner oder Besitzer eines Hauses, an dem Rauchschwalben brüten? Melden Sie sich beim NABU und bewerben Sie sich für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“! Damit machen Sie andere Menschen darauf aufmerksam, wie wichtig der Schutz von Schwalben ist. Wollen Sie versuchen, Rauchschwalben an Ihrem Haus anzusiedeln? Dann sollten Sie folgende Hinweise beachten:

Bevorzugte Gebäude: Landwirtschaftliche Gebäude, Ställe, Scheunen, Durchfahrten, Tiefgaragenzufahrten
Lage am Gebäude: Im Gebäude direkt etwa 8-15 cm unter der Decke, an der Wand, an Dachsparren oder aufgesetzt auf Vorsprüngen.
Kastentyp, -größe: spezielle Halbschalen-Kunstnester, oben offen, mit mindestens 15 cm Innendurchmesser.
Kosten für Nisthilfen liegen bei den verschiedenen Herstellern zwischen 10 und 25 Euro.
Nistmaterial: Sie können Mehl- und Rauchschwalben beim Nestbau unterstützen, wenn sie ab April etwas feuchten Lehm im Garten bereithalten.
Kunstnester sollten im Winter gesäubert werden, da dort sonst sehr viele Nestparasiten überwintern.
Anbringung: Wenn genug Lehm vorhanden ist, kann auch ein kleines Stützbrettchen an einem geeigneten Standort hilfreich sein.
Kotbretter helfen, die Verschmutzung unter dem Nest in Grenzen zu halten. Die Bretter sollten etwa 25 cm tief sein, mindestens 60 cm unter den Nestern angebracht werden und seitlich 10 – 20 cm seitlich der Nester überragen.
Besonderheit: Rauchschwalben mögen nisten an optimalen Standorten auch nah beieinander, sind aber eher Einzelbrüter. Es muss ein geeigneter Einflug in das Gebäude vorhanden sein, der dann auch während der gesamten Brutzeit offen bleiben kann! Um für ausreichend Insekten als Nahrung zu sorgen, sollte man sich für eine ökologische Landwirtschaft und regionale Nährstoffkreisläufe einsetzen


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Rauchschwalbenjunge im Nest - Foto: Leo/fokus-natur.de

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Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
Klaus-Groth-Str. 21
20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

Fragen zu Natur und Umwelt?
Telefon 030.28 49 84-6000

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