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Vorlesen

Star (Sturnus vulgaris)

Gesangstalent mit Perlenkleid

Die lauten und frechen Stare beeindrucken durch ihren Gesang und gehören noch zu den häufigsten Brutvögeln Deutschlands. In Hamburg ist der Bestand des Insekten- und Früchtefressers in den letzten Jahrzenten stark zurückgegangen.


  • Star - Foto: Marc Scharping

    Star - Foto: Marc Scharping

  • Starenschwarm - Foto: Michael Schmid/www.naturgucker.de

  • Starenpaar - Foto: Lutz Klapp/www.naturgucker.de

  • Stare auf Schaf - Foto: Petra Kaffenberger/www.naturgucker.de

Aussehen

Auf den ersten Blick könnte man den schwarzen Vogel mit dem gelben Schnabel auf der Wiese mit einer Amsel verwechseln, doch tatsächlich ist der Star leicht erkennbar. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt, die Federn mit grün-violettem Metallglanz, im Brutkleid weitgehend schwarz mit gelbem Schnabel. Außerhalb der Brutzeit hat das Gefieder auffällig gelblich weiße Flecken und der Schnabel ist dunkel. Und im Gegensatz zur Amsel hüpft der Star nicht, sondern trippelt mit schnellen Schritten. Im Herbst kann man Stare in riesigen Schwärmen beobachten, die sich vor dem Abzug nach Süden in Schlafgemeinschaften sammeln.

Stimme und Brutgeschäft

Der Starengesang ist äußerst variationsreich, mit diversen Gesangsmotiven von mechanisch bis melodisch und wird am Nistplatz mit heftig schlagenden Flügeln vorgetragen. Der Star baut auch immer wieder Imitationen von diversen anderen Vogelstimmen in seinen Gesang ein und auch von menschlichen Geräuschen wie Handyklingeln und Alarmanlagen. In der Brutzeit zwischen April und Juni werden die Eier etwa 12 Tage bebrütet, die Küken sind nach etwa 20 Tagen flügge.

Verbreitung

Stare kommen in ganz Europa vor und waren auch in Hamburg bis vor wenigen Jahren noch flächendeckend verbreitet. Schon sein wissenschaftlicher Name sagt aus, dass er als weit verbreitet und äußerst gewöhnlich gilt. Mittlerweile gibt es aber durch den massiven Bestandsrückgang viele Gebiete in Hamburg, die vollständig ohne brütende Stare sind. Obwohl Stare vor allem in Baumhöhlen brüten, sind sie als Kulturfolger auch in der Nähe des Menschen auf der Suche nach Brutplätzen, die sie an schadhaften Fassaden, unter Dachziegeln und in Schornsteinen finden. In den letzten 10 Jahren brüten Stare auch in den Spechthöhlen in Wärmedämmverbundsystemen an. Den Winter verbringen die meisten Stare in Südeuropa.

Lebensraum und Nahrung

Neben einem guten Angebot an Bruthöhlen braucht der Star auch ausreichend Nahrung in Form von größeren Insekten, Regenwürmern, Schnecken und Spinnen, die im Frühjahr aus dem lockeren Boden von Wiesen und Weiden geholt werden. Auch für die Aufzucht der Küken wird proteinreiche Nahrung in großer Menge benötigt, die vor allem in der Nähe von weidenden Kühen, Schafen oder Pferden zu finden ist. Sie fressen aber vor allem nach der Brutzeit eine Vielzahl von Früchten und Beeren, Kirschen und Samen. Diese Vielseitigkeit ist auch der Grund für seine ursprünglich weite Verbreitung in Feld, Wiese und Waldrand.

Gefährdungsstatus

Ähnlich wie beim Haussperling ist der Wegfall von Brutplätzen durch Sanierung und Umbaumaßnahmen von Häusern ein Grund für den Bestandsrückgang von etwa 40 % in den letzten 15 Jahren auf nur noch 7.800 Paare in Hamburg. Weil der Bestandstrend weiterhin negativ ist und wichtige Nahrungsflächen durch Versiegelung zerstört werden, wird der Star als „gefährdet“ in der Roten Liste der Brutvögel Hamburgs (2018) geführt. Der Einsatz von Pestiziden in Gärten und Feldern tötet die Nahrungsgrundlage von Star und Co.

Beobachtungstipp für Hamburg: Den beeindruckenden Gesang der Starenmännchen kann man z.B. bei einem Frühlingsspaziergang in im Inselpark in Wilhlemsburg sowie rund um die Alster erleben. Insebesondere im Alstervorland hat das Angebot durch Nistkästen den Star begünstigt. Ein guter Ort um Starenschwärme im Herbst zu beobachten ist das Naturschutzgebiet Heuckenlock im Süden der Hamburger Insel Wilhlemsburg oder am Fährmannssander Watt in der Wedeler Marsch.

Schutz und Hilfe

Die Niststätten des Stars sind ganzjährig gesetzlich geschützt, bestehende Bruthöhlen müssen daher wo auch immer möglich erhalten bleiben. Wenn das nicht möglich ist, muss für die Entfernung eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden und der verlorene Brutplatz mindestens gleichwertig ersetzt werden. Baumaßnahmen nicht in der Brutzeit durchführen und jegliche Störungen am Nest vermeiden.


Was kann ich tun?

Lieber eine artenreiche Wiese als einen monotonen Rasen im Garten fördern und dazu noch einen fruchttragenden Baum pflanzen (Link zu einer NABU HH Gartenseite ), z.B. Kirsche, Apfel oder Holunder. An den Baum können Sie dann auch gleich einen Nistkästen hängen. Stare nehmen geeignete Nistkästen sehr gut an, die folgenden Hinweise sollten Sie beachten:
Bevorzugte Gebäude : unterschiedlich hohe Gebäude oder Bäume
Lage am Gebäude: mindestens 4 Meter hoch, Nistkästen direkt unter dem Dach oder an der Fassade
Kastentyp, -größe: klassischer Höhlenbrüterkasten; H x B x T: mindestens 30 x 15 x 15; Einflugloch-Ø: 45 mm
Kasten selber bauen oder kaufen: Kosten für Kästen liegen bei den Herstellern zwischen 25 und 40 Euro.
Nistmaterial: Stare tragen allerlei Gräser und Kräuter ein. Es schadet nicht, den Nistkasten im Winter auszufegen, aber es ist auch nicht nötig.
Anbringung: Die Nistkästen können irgendwo an der Fassade oder im Dachbereich angebracht werden. Man kann auch eine lange, stabile Stange aufstellen und oben auf einen Nistkasten anbringen.
Besonderheit: Stare haben keine Reviere Sie verteidigen die nächste Nähe ihres Brutplatzes undgehen gern mit Artgenossen in der Nähe gemeinsam auf Nahrungssuche. Es sollten also mehrere Nistplätze angeboten werden, da Stare sich gerne dort ansiedeln, wo schon andere Paare sind.


Nistkasten selber bauen

Singender Star vor Nistkasten - Foto: Ludwig Holl/www.naturgucker.de

Ich bin ein Star - Bau mir ein Haus!

Bauanleitung Starenkasten

Helfen Sie dem Vogel des Jahres mit einem Nistkasten! Sowohl im Privatgarten als auch in öffentlichen Grünbereichen und in ländlichen Gebieten findet der Star so einen Platz, um seine Jungen aufzuziehen. Mehr →

Mehr Infos

Star - Foto: Jutta und Peter Trentz/www.naturgucker.de

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Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
Klaus-Groth-Str. 21
20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

Fragen zu Natur und Umwelt?
Telefon 030.28 49 84-6000

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