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Fledermäuse in der Elbtalaue

Vorkommen in den Meetschower-Moorkuhlen und auf dem Höhbeck

Die Beobachtung und der Schutz von Fledermäusen haben beim NABU Tradition, die auch in der Elbtalaue fortgeführt wird. In den Meetschower Moorkuhlen und auf dem Höhbeck finden die gefährdeten Tiere durch den Einsatz des NABU geeignete Unterkünfte.

Kontrolle Fledermausquartier - Foto: Oliver Schuhmacher

Kontrolle Fledermausquartier - Foto: Oliver Schuhmacher

Die Meetschower Moorkuhlen, eine knapp 10 Hektar große Fläche im Gartower Forst, hat der NABU Hamburg 1983 erworben. Mit maschineller Hilfe und zahlreichen ehrenamtlichen Pflegeeinsätzen wurden die verlandeten und aufgeforsteten moorigen Senken und der angrenzende Heidebereich renaturiert. Während sich der Waldbereich im Norden, der noch zu der NABU-Fläche gehört, sukzessive in einen Eichen-Birken-Kiefern-Mischwald entwickelt, ist der umgebende Forst ausschließlich von Kiefern geprägt. Aufgrund des mangelnden Höhlenangebotes dieses noch jungen Bestandes (ca. 50 – 60 Jahre), wurden bereits vor rund 20 Jahren Vogelnistkästen angebracht. Es ist seit vielen Jahren das NABU-Kastengebiet mit dem größten Trauerschnäpperbestand. Bis zu sieben Brutpaare werden jährlich gezählt. Allerdings werden die Kästen nicht nur von Vögeln dankbar angenommen. Auch Fledermäuse nutzen sie immer wieder als Unterschlupf. Seit 2008 können sich die Nachtschwärmer über eigene, zusätzliche Quartiere freuen. Gemeinsam mit dem Fledermausbetreuer des Landkreises, Frank Manthey, wurden 25 Rund- und Flachkästen aus Holzbeton an den randständigen Kiefern angebracht und seitdem regelmäßig kontrolliert.


Kastenkontrollen stellen dabei nur Momentaufnahmen dar. Einige Fledermausarten wechseln fast täglich ihre Sommerquartiere. Das Fledermauskastengebiet wurde durchschnittlich drei- bis sechsmal im Jahr kontrolliert. Die Meetschower Moorkuhlen stellen sich dabei als bedeutendes Fledermausgebiet heraus. Von 2008 bis 2014 konnten im Kastengebiet neun Fledermausarten nachgewiesen werden. Besonders auffällig war die sehr hohe Anzahl an Großen Abendseglern und Rauhautfledermäusen.
Im Juli 2012 gelang (im Rahmen einer Bachelor-Arbeit) der Nachweis einer Wochenstube des Großen Abendseglers in einem Rundkasten. Eine Wochenstubengesellschaft konnte auch 2013 bestätigt werden. Sie bestand aus ca. acht Weibchen, die 2013 sechs Jungtiere zur Welt gebracht haben. Während sich die Wochenstubengesellschaften im Norden und Nordosten Deutschlands konzentrieren, überwintern Abendsegler überwiegend in den westlich und südwestlichen Landesteilen.



  • Rauhautfledermaus - Foto: Dietmar Nill

  • Große Abendsegler im Winterquartier - Foto: Ricky Stankewitz

  • Fledermaus im Flug

    Großer Abendsegler - Foto: Dietmar Nill/NaturBildService

  • Großes Mausohr (Myotis myotis) – Foto: NABU / Otto Schäfer

    Großes Mausohr (Myotis myotis) – Foto: NABU / Otto Schäfer

Sowohl der Abendsegler als auch die Rauhautfledermaus zählen zu den weit wandernden Arten. Die Wanderrouten verlaufen im Frühjahr vom Südwesten in den Nordosten und im Herbst umgekehrt. Der Großteil der Tiere begibt sich somit zweimal jährlich auf eine mehrere 100 bis 1000 Kilometer lange Wanderung. Die beiden Fledermausarten wurden ab Anfang April bis Ende November nachgewiesen. 2013 gelang der Nachweis eines Großen Abendseglers sogar noch am 10. Dezember.
Die Untersuchungsdaten zeigen einerseits, dass beide Fledermausarten schon recht früh, Anfang April die Meetschower Moorkuhlen aufsuchen und im Falle der Großen Abendsegler erst Ende November bzw. sogar erst Anfang Dezember in die Winterquartiere fliegen. Beide Arten sind auch aufgrund ihres Wanderverhaltens häufig Opfer von Windkraftanlagen. Auch deshalb lehnt der NABU den Bau weiterer Anlagen in Lüchow-Dannenberg insbesondere in Wald- und Forstflächen ab.


Neue Quartiere auf dem Höhbeck

Zum Paradies für Fledermäuse entwickelt sich auch die 2014 vom NABU erworbene Fläche auf dem Höhbeck. Der umgebende Wald ist noch recht jung und weist erst wenige natürliche Höhlen auf, die als Sommerquartiere genutzt werden könnten. Für ein Winter ist dagegen gesorgt: Ein alter Pumpenkeller, der sich auf dem Waldgrundstück des NABU befindet, konnte mit relativ einfachen Mitteln in ein Fledermaus-Winterquartier umgewandelt werden. Bei den Umbauten wurde der NABU finanziell von der Hans R. Neumann-Stiftung und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg unterstützt. Die Finanzierung der vierzehn Fledermauskästen hat dankenswerterweise die Beatrice-Nolte-Stiftung übernommen.


Weitere Infos

Seidiges Wollgras - Foto: Annegret Wiermann
Meetschower Moorkuhlen

Die Meetschower Moorkuhlen sind kleine Moorrestflächen im Gartower Forst. Sie liegen im C-Gebiet des Biosphärenreservats „Niedersächsische Elbtalaue“. Eine dieser Flächen ist bereits seit fast 30 Jahren im Besitz des NABU Hamburg. Mehr →

Grünland und Höhbeck - Foto: Oliver Schuhmacher
Der Höhbeck

Der Höhbeck liegt im ehemaligen Urstromtal der Elbe und zeichnet sich aufgrund seiner wertvollen Trockenlebensräume durch eine hohe Artenvielfalt aus. Mit einer Höhe von 76 m ragt er als Geestinsel aus dem umliegenden Elbetal heraus. Mehr →

Braunes Langohr - Foto: NABU/Christian Stein
Fledermausschutz

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Fledermaus-Schutzprojekte des NABU Hamburg. Mehr →

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Weißstorch - Foto: Frank Derer

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