Osterfeuer vor Entzünden unbedingt umschichten!
So wird der Brauch nicht zur Falle für Vögel, Igel und Insekten
Osterfeuer - Foto: Hans-Heinrich Köhnecke
Osterfeuer sind vielerorts Tradition. Damit der Brauch nicht zur tödlichen Falle für Tiere wird, muss das Brennmaterial vor dem Entzünden unbedingt umgeschichtet werden. Der Grund: Da häufig schon frühzeitig damit begonnen wird, die Reisighaufen aufzuschichten, nutzen Igel, Spitzmäuse und Amphibien die Haufen für die Osterfeuer gern als Wohnquartiere. Außerdem brüten einige Vogelarten wie Zaunkönig, Rotkehlchen und Heckenbraunelle sehr gern in solchen Reisighaufen. Das Anzünden des Osterfeuers bedeutet häufig den grausamen Tod für die darin lebenden Tiere.
Wer trotzdem nicht auf sein Osterfeuer verzichten möchte, sollte entweder den Haufen erst unmittelbar vor dem Verbrennen aufschichten oder ihn zumindest vorher noch einmal vorsichtig umschichten. Damit hätten die Tiere Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen. Wer diese Tipps beherzigt, kann viele Tiere vor einem unbeabsichtigten und sinnlosen Feuertod retten.
Tipp: Noch besser als das Verbrennen von Baumschnitt oder verdorrten Stauden ist das Anlegen einer wilden Ecke im Garten, etwa als Benjeshecke. So landet Totholz und organisches Material nicht als CO2 in der Luft, sondern wird zu neuem Lebensraum.
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