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Mit Besen und Rechen für die Natur

Laubbläser und Laubsauger schaden Kleintieren / Rücksicht auf die Tierwelt im Boden nehmen

Herbstlaub sollte ruhig auf Beeten und unter Büschen liegen gelassen werden, denn es ist ein guter Dünger für den Boden und wichtiger Lebensraum. Der Einsatz von Laubbläsern und Laubsaugern dagegen schadet Tieren enorm.

Hainbuchen- und Stieleichenlaub - Foto: Helge May

Hainbuchen- und Stieleichenlaub - Foto: Helge May

Jetzt im Herbst wirbeln bunt gefärbte Blätter durch die Luft und bedecken Rasenflächen, Blumenbeete und Bürgersteige. Der NABU appelliert dabei an alle Gartenbesitzer*innen, fallendes Laub nicht als lästige Begleiterscheinung des Herbstes zu sehen, sondern die Blätter zum Schutz von Tieren und Pflanzen liegen zu lassen oder mit Rechen und Besen aufzuschichten. Laub ist von hohem ökologischen Wert, indem es Lebensraum für Tiere bietet und als guter Dünger für den Boden funktioniert.


Fadenmolchpaar - Foto: Karl-Heinz Fuldner

Fadenmolchpaar - Foto: Karl-Heinz Fuldner

„Ein No-Go im naturnahen Garten sollten Laubsauger und Laubbläser sein, die leider zunehmend zur Beseitigung des Herbstlaubes eingesetzt werden“, bedauert Dr. Katharina Schmidt, Referentin für StadtNatur beim NABU Hamburg. Laubsauger können Laub, Gras, Tannenzapfen und Abfall aufsaugen. Für den Sog können Luftgeschwindigkeiten von über 310 km/h erzeugt werden. Die Saugleistung liegt bei etwa 14 Kubikmetern pro Minute. Für tierische Gartenbewohner wird das zum Problem. „Kleinlebewesen, die den Boden und die Krautschicht bewohnen, werden durch Laubbläser und vor allem Laubsauger stark gefährdet. Käfer, Spinnen, Tausendfüßer, Asseln und Amphibien können sich dem Turbo-Blas- bzw. Saugstrom kaum widersetzen“, erklärt Katharina Schmidt. Laubsauger verletzen die größeren und verschlingen die kleinen Tiere bis hin zu Fröschen und Molchen. Bei Laubsauggeräten mit Häckselfunktion werden sie meist im gleichen Arbeitsgang zerstückelt. Auch für Kleinsäuger ohne Fluchtverhalten, wie Igel und ihre Jungen, sind diese modernen Geräte lebensbedrohlich.

Auch der Lärmpegel ist mit bis zu 115 Dezibel nicht unbedingt angenehm für die Ohren. Das gilt sowohl für tierische als auch für menschliche Ohren. Bei dauerhafter Lärmbelastung können bereits 65 Dezibel zu einem erhöhten Gesundheitsrisiko führen, ab einem Pegel von 85 Dezibel (A) kann das Gehör dauerhaft geschädigt werden.

Deshalb fordert der NABU Hamburg, auf Laubsauger zu verzichten und lieber zu Besen und Rechen zu greifen oder das Laub insbesondere unter Sträuchern und Bäumen liegen zu lassen. Diese wilden Ecken werden unter anderem von Igeln gerne angenommen. Denn die stacheligen Gesellen beginnen jetzt mit der Suche nach einem Platz für den Winterschlaf und nutzen Laub- und Reisighaufen als Schutz vor der kalten Jahreszeit, ebenso wie viele Kleinlebewesen, die sich dorthin zurückziehen. Zusätzlich bieten die Laubhaufen für viele Vogelarten im Winter ideale Nahrungsflächen. Etwa Amseln finden hier ausreichend Futter.

Voller Leben steckt solch ein Reisighaufen dann im Frühjahr: Zaunkönig und Rotkehlchen, Erdkröte, Spitzmaus und ein Millionenheer an Insekten und Spinnen finden hier einen geeigneten Lebensraum. Das ist nicht nur ein spannendes Beobachtungsfeld für große und kleine Naturfreund*innen, sondern auch eine Hilfe bei der Gartenarbeit: Viele dieser Tiere sind nützliche Helfer beim biologischen Pflanzenschutz sowie bei der Bodenaufbereitung und dienen nicht zuletzt der Vogelwelt als Nahrung.


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Katharina Schmidt - Foto: Thomas Dröse
Dr. Katharina Schmidt
Referentin für StadtNatur schmidt@NABU-Hamburg.de (040) 697089-34

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