Krötenwanderung
Wie lässt sich der Straßentod der Amphibien verhindern?
Im Februar beginnt die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen die Tiere Straßen überqueren und das endet oft tödlich. Der NABU Hamburg versucht durch Aufbau von Schutzzäunen Tiere zu retten. Entlang der Zäune werden alle fünf bis zehn Meter Eimer eingegraben, in die die Amphibien hinein plumpsen. Täglich entleeren Freiwillige die Eimer und setzen die Amphibien auf die andere Straßenseite. An einigen Straßen ist es allerdings nicht möglich, Schutzzäune aufzustellen. Dort retten Freiwillige die Amphibien durch abendliches Einsammeln und helfen ihnen so, sicher zu ihren Laichgewässern zu kommen.
Zur Verbesserung der Schutzmaßnahmen führen wir auch Erfassungen der Amphibien durch. So können wir die Kröten, Frösche und Molche in Zukunft noch besser schützen.
Falls Sie an einer Straße ungeschützte Wanderung von Amphibien beobachten, melden Sie sich bitte bei unserer NABU-Fachgruppe unter amphibien@NABU-Hamburg.de.
Helfen Sie mit beim Amphibienschutz!
Hatten Sie schon mal einen Frosch oder eine Kröte auf der Hand sitzen? Was für ein tolles Gefühl, wenn man das Tier sicher über die Straße getragen hat und so einen aktiven und sichtbaren Beitrag zum Erhalt der Art leisten kann. Dazu haben Sie jetzt die Chance.
Wir suchen im Februar und März viele helfende Hände, sowohl für den Auf- und Abbau der Zäune als auch die täglichen Kontrollen. Sie haben Interesse? Melden Sie sich bei den Aktiven unserer NABU-Fachgruppe unter amphibien@NABU-Hamburg.de oder telefonisch unter 040-5554351. Dann bekommen Sie rechtzeitig die genauen Infos zu den Einsätzen (wetterbedingt können die Termine erst kurzfristig bekannt gegeben werden).
Hier werden aktuell noch Helfer*innen gesucht:
Barsbüttel/Stemwarde
Am Kronhorster Weg wandern viele Amphibien. Eventuell kann dort kein Zaun aufgebaut werden, sodass bei gutem Wanderwetter abends gesammelt werden muss. Wer helfen will, wendet sich bitte an amphibien@NABU-Hamburg.de.
Für folgende Zäune haben sich bereits viele Unterstützer*innen gemeldet, herzlichen Dank dafür:
Bergedorf
Am Dweerlandweg wurden 800 m lange Schutzzäune aufgebaut und jetzt betreut. Kontakt: Joe Lehmann: joefrom2001@gmail.com.
Eimsbüttel
Am Deelwisch bringen Freiwillige bei gutem Wanderwetter die Tiere abends sicher über die Straße. Dank zahlreicher Helfer*innen sind hier aktuell genügend helfende Hände im Einsatz.
Wandsbek
- Aalhorn/Aalheitengraben: Hier wird ein ca. 170 m langer Schutzzaun aufgebaut. Wer bei der Zaunkontrolle helfen will, wendet sich bitte an Heike Arlt: heikearlt@web.de.
- Am Pfeilshof: Da hier keine Zäune aufgebaut werden können, wird Hilfe beim abendlichen Retten der Tiere gesucht. Wer helfen will, wendet sich bitte an wandsbek@NABU-Hamburg.de. Mehr Infos: >PFEILSHOF
- Heiddiek: An der Straße Heiddiek wird ein 150 m langer Krötenzaun aufgebaut. Wer helfen will, wendet sich bitte an Jörg Ramöller: 0172/4096861.
- Oleenrem: Hier wird ein Schutzzaun aufgebaut. Wer helfen will, wendet sich bitte an Britta Kriesten: britta_kriesten@yahoo.com / Tel.: 0176-56709741.
- St. Jürgen-Straße/Bläkshörn: Da hier keine Zäune aufgebaut werden können, wird Hilfe beim abendlichen Retten der Tiere gesucht. Wer helfen will, wendet sich bitte an wandsbek@NABU-Hamburg.de. Mehr Infos: >ST. JÜRGEN-STRAßE
mehr Infos
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