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Vorlesen

Die Kleientnahmestelle Fährmannssand

Ein Paradies für Vögel

Ende der 1970er Jahre wurde die Wedeler Marsch trotz massiver Proteste des NABU und anderer Umweltverbände eingedeicht.

austernfischer

Austernfischer - Foto: Frank Derer

Einziger Trost für die Naturschützer: Die für den Deichbau nötige Kleientnahmestelle wurde zu einem ökologischen Ersatzlebensraum für Wat- und Wasservögel gestaltet (Klei bezeichnet den schweren, tonhaltigen Marschboden). Nach Vorgaben und unter tatkräftiger Mithilfe von NABU-Mitgliedern entstand auf dem etwa 17,5 Hektar großen Schutzgebiet ein elf Hektar großes Gewässer mit buchtenreichen Ufern, Flachwasserzonen, Schlammbänken und Brutinseln. Abgerundet wurden die Maßnahmen durch das Pflanzen von Binsen, Seggen und Schilf sowie einen gezielten Fischbesatz. Seither ist die Kleinentnahmestelle Fährmannssand vom NABU Hamburg gepachtet und wird ständig gepflegt und weiterentwickelt zu einem wahren Paradies für Vögel: Durch die Strukturvielfalt auf engstem Raum finden Enten und Gänse, Limikolen und Möwen dort ideale Bedingungen vor.


Vögel schützen und erleben


Für eine Vergrößerung (135 KB) klicken Sie bitte auf die Karte. Die Erläuterung zu der Numerierung finden Sie unten.


(1) Mitten im Schutzgebiet steht die NABU Vogelstation Wedeler Marsch. Sie wurde bereits 1984 als Hermann-Kroll-Haus errichtet und 2005/2006 umfangreich modernisiert. Der Beobachtungsraum ist von drei Seiten von Wasser umgeben und bietet einen außergewöhnlichen Blick auf die Vögel. Ein hauptamtlicher und mehrere ehrenamtliche Betreuer informieren die Besucher über die Natur vor Ort, verleihen Ferngläser und begeistern auf zahlreichen Führungen die Teilnehmer für die heimische Vogelwelt.


(2) Von den drei Beobachtungsständen "Weißstorch", "Kiebitz" und "Eisvogel" aus bietet sich ein freier Blick auf das angrenzende Gewässer und die Inseln. Durch höhenverstellbare Sehschlitze lassen sich Wasser- und Watvögel bequem beobachten, teilweise aus nur wenigen Metern Entfernung. Sichtschutzwälle verhindern mögliche Störungen der Vogelwelt
durch die Besucher.


(3) Flachwasserzonen locken mit einem reichen Nahrungsangebot. Limikolen wie Bekassine oder Austernfischer ziehen Kleinkrebse, Insektenlarven und Würmer mit ihren langen Schnäbeln aus dem schlammigen Boden.

(4) Im tieferen Wasser jagen Gänsesäger sowie Reiher-, Tafel- und Schellente. Anders als die Schwimmenten gründeln sie nicht, sondern erbeuten tauchend ihre Nahrung.

(5) Feuchte Wiesen werden von Wiesenvögeln wie Kiebitz und Rotschenkel als Brutplatz und Nahrungsgrund genutzt. Bei Flut rasten hier viele Limikolen.


(6) Auf 15 Inseln finden die Vögel Brutplätze, die vor Räubern wie Marder und Fuchs geschützt sind. Hier rasten Enten, Limikolen und Gänse, wenn die Flut sie zum Verlassen des nahrungsreichen Süßwasserwatts jenseits des Deichs zwingt. Außerdem bieten die Inseln Schutz für Enten, wenn diese im Sommer zur Mauser einige Zeit nicht voll flugfähig sind.

Die dicht bewachsenen Gräben der Marsch und im Schutzgebiet dienen Löffel- und Knäkente im Frühling als Brutplatz. Hochstauden und Zaunpfähle werden gerne von Wiesenschafstelze und Wiesenpieper als Sing- und Sitzwarten genutzt.


Haseldorfer Marsch - Foto: Krzysztof Wesolowski
Naturraum im Einfluss der Gezeiten

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Marschlandschaft - Florian Braun
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