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Die Reise zwischen den Kontinenten

Die Wedeler Marsch als Dreh- und Angelpunkt des Vogelzugs

Die Wedeler Marsch hat als Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet eine besondere Bedeutung für den ostatlantischen Vogelzug. Über das Jahr kommen hier 160 Vogelarten vor, darunter besonders viele Wasser- und Watvögel.

vögel im watt

Nonnengänse (Weißwangengänse) in der Wedeler Marsch - Foto: Guido Rottmann

Jeden Herbst ziehen riesige Vogelschwärme über das Land. Die einen sind gerade auf dem Weg in die südlichen Winterquartiere, die anderen kommen, um bei uns zu überwintern. Jährlich pendeln auf der ganzen Welt etwa 50 Milliarden Vögel zwischen Brutgebieten und Winterquartieren, manche legen dabei Tausende Kilometer zurück. Sie überqueren Ozeane, Gebirge und Wüsten, manche sogar im Non-Stop-Flug. Sie finden ihren Weg bei Tag und bei Nacht, bei Sonnenschein und bedecktem Himmel. Und sie kommen immer pünktlich, oft auf den Tag genau, in ihren Brutgebieten an.


Die Wedeler Marsch hat als Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet eine besondere Bedeutung für den ostatlantischen Vogelzug. Über das Jahr kommen hier 160 Vogelarten vor, darunter besonders viele Wasser- und Watvögel. Tausende von Zugvögeln nutzen die Süßwasserwatten als Kraft-Tankstelle auf ihrem Zug von Skandinavien oder Nordrussland in den Süden. So finden beispielsweise Tausende Krickenten Nahrung in den Süßwasserwatten bei Fährmannssand, Bishorst und dem Mühlenberger Loch.

Andere Vögel überwintern in der Wedeler Marsch. Zu ihnen gehören Weißwangen-, Grau- und Blässgänse genauso wie Singschwäne. Die Wiesen bieten ihnen Schutz und Nahrung. Schwärme mit bis zu 10.000 Gänsen beeindrucken regelmäßig den Spaziergänger am Elbdeich.

Vogelzugkalender


kampfläufer

Krickente - Foto: Frank Derer

Januar / Februar: Einige Gänsearten und Schwäne verbringen den Winter in der Marsch. Auch Krick- und Stockente trotzen den kalten Temperaturen und sind noch lange zahlreich auf der Elbe, an der Hetlinger Binnenelbe oder an der Kleientnahmestelle Fährmannssand anzutreffen. Auch Schellente und Gänsesäger sind häufig im Gebiet zu beobachten. Wacholderdrosseln bedienen sich am reichlichen Beerenangebot der vielen Gehölze oder suchen zusammen mit Saatkrähen und Dohlen auf den Wiesen nach Nahrung.

März / April / Mai: Dies ist die Hauptzugzeit vieler Limikolen, die im Norden Europas brüten. Dazu gehören Sandregenpfeifer, Grünschenkel, Flussuferläufer und Kampfläufer. Seltenere Gäste sind Regenbrachvogel und Temminckstrandläufer, sie lassen sich an den Flachwasserzonen rund um die NABU Vogelstation Wedeler Marsch oder auf den benachbarten Süßwasserwatten beobachten. Von Mitte April bis Ende Mai ziehen vermehrt Zwergmöwen und Trauerseeschwalben durch den Unterelberaum. An der Kleientnahmestelle Fährmannssand fliegen sie in großen Kreisen dicht über die Wasseroberfläche und jagen nach Insekten. Sie alle bleiben jedoch nur kurz in der Wedeler Marsch, da sie möglichst schnell ihre Brutgebiete erreichen und gute Brutplätze besetzen wollen.


wachholderdrossel

Wacholderdrossel - Foto: Frank Derer

Juni: Ende des Monats beginnt der Wegzug der Limikolen. Die ersten Durchzügler wie Waldwasserläufer und Dunkler Wasserläufer treffen ein. Sie haben ihr Brutgeschäft in den arktischen Gebieten abgeschlossen und machen hier nun eine längere Rast.

Juli / August: Die meisten Limikolen streifen auf ihrem Zug aus den nordischen Brutgebieten in den Südwesten die Wedeler Marsch. Häufig treffen zunächst die Alt- und später dann die Jungvögel ein. Zahlreich wechseln Bekassine und Bruchwasserläufer bei Hochwasser von den Süßwasserwatten auf die ruhigen Uferbereiche und Inseln an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch, um dort ihr Gefieder zu pflegen oder in Ruhe zu rasten. Mit etwas Glück zeigen sich auch Sichelstrandläufer und Zwergstrandläufer.


bekassine

Bekassine - Foto: Frank Derer

September / Oktober: Zu Hunderten kommen Goldregenpfeifer und Kiebitz in das Gebiet. Sie locken Wanderfalken an, die regelmäßig an den nordwestlich gelegenen Strommasten sowie an den Türmen des Wedeler Heizkraftwerkes brüten. Mit spektakulären Jagdmanövern schrecken die Wanderfalken und andere Greifvögel die Kiebitze auf, die in riesigen Schwärmen tolle Flugformationen bilden. Auf ihrem Rückweg aus den Mausergebieten in der südlichen Nordsee treffen immer mehr Brandgänse zum Rasten ein, außerdem die ersten Pfeifenten, die in milden Wintern in größerer Anzahl in der Wedeler Marsch überwintern.

Oktober: Aus den nördlich gelegenen Brutgebieten treffen Weißwangengänse ein, wovon ein großer Teil den Winter an der Unterelbe verbringt. In den kommenden vier bis fünf Monaten lassen sich immer wieder riesige Gänseschwärme mit bis zu 5.000 Exemplaren beobachten. Regelmäßig kurz vor der Dämmerung fliegen sie in großen Schwärmen ins Fährmannssander Watt ein, um dort gemeinsam die Nacht zu verbringen. Für die Weißwangengans ist die Wedeler Marsch von internationaler Bedeutung.


silberreiher

Silberreiher - Foto: Frank Derer

November / Dezember: Die meisten Zugvögel sind in den warmen Süden gezogen. Nur wenige Arten, darunter Weißwangen-, Bläss- und Graugänse und der Alpenstrandläufer, finden auf den Grünländern und im Watt noch ausreichend Nahrung. Auf überschwemmten Wiesen stochert der Große Brachvogel nach Nahrung, und hin und wieder gesellt sich
ein Bergpieper dazu. Mäusebussarde und Graureiher jagen auf den Wiesen nach Kleinsäugern. In milden Wintern sind um die NABU Vogelstation Wedeler Marsch zudem viele Krick- und Stockenten zu sehen, die im Schutz der Inseln solange verweilen, bis das Gewässer zugefroren ist.


Weitere Infos

NABU Vogelstation Wedeler Marsch - Foto: Thomas Dröse
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Kiebitz mit Küken - Foto: NABU/Thorsten Krüger
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