Unser Know-how
• Wir sind Laien und Fortgeschrittene
• Unsere Kenntnisse geben wir gern weiter (auch innerhalb unserer signal-Gruppe).
• Wir unterstützen bei Aktionen
• und sind bei NABU-Veranstaltungen vor Ort (Kiebitz- und Kranichfest, Naturgarten)
Wir tauschen uns aus
• Seltene Vögel in der Stadt
• Interessante Einflüge
• Spannende Reisen
• Rat & Tat bei Problemen
Wir lernen gemeinsam dazu
• Vorträge z. B. über Möwen in ihren zahllosen Kleidern bis zu schwer unterscheidbaren Greifvögeln
• Ganz zu schweigen von den Stimmen
• Praktische Übungen mit Federn
Wir erfassen Vögel systematisch
• Einige beteiligen sich am „Monitoring häufiger Brutvögel“ innerhalb definierter Gebiete nach vorgegebenen Standards.
• Wir zählen Wasservögel auf Alster, Bille & Co.
• Auch bei der herbstlichen Vogelzugzählung am Hafen in Wedel und bei Winter- und Gartenvogelzählungen sind Einige dabei.
• Unterstützung in allen Bereichen ist immer willkommen!
Exkursionen in die Umgebung (Beispiele)
• Meldorfer Speicherkoog
• Winsener Marsch
• Bad Segeberg Steinkauzprojekt
• Wendland
Gruppentreffen
Wir treffen uns jeden 4. Dienstag im Monat um 18 Uhr in der NABU-Geschäftsstelle, Klaus-Groth-Straße 21, 20535 Hamburg-Borgfelde (Seiteneingang) Neue Interessierte sind herzlich willkommen! Meldet euch bitte vorher unter ornithologie@NABU-Hamburg.de an.
Themen im 2. Halbjahr 2026:
- Di., 22.9., 18 Uhr: Praktische Übungen Federnbestimmung. Beispiel Rupfungen (Michael Großheim).
- So., 11.10.,11-17h: Wir sind mit einem Infostand zur Winterfütterung im NABU_Naturgarten Winterhude . Wer ist dabei?
- Di., 27.10.: Großmöwenbestimmung - nur nicht den Mut verlieren!
- Di., 24.11., 18 Uhr: Neues vom Eulenschutz (Th. Brunckhorst, Eulenschutz in Schleswig-Holstein)
- Di., 15.(!) 12.: Weihnachtsfeier mit Vortrag von Hanni & Jörg Raasch
20.-22.11.26: 15. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium des DDA in Hamburg
Wie immer ist ein interessantes Programm und ein anregender Austausch mit den KollegInnen besonders aus den nördlichen Bundesländern vorgesehen.
Hier die Links:
Vorläufiges Programm
Anmeldeformular
Das machen wir mit "Links": Infos zu Beobachtungslisten, Federn usw.
Ausflug in die Winsener Marsch 2026 (Foto: U. RIchter)
- Bedienungsanleitung NaturaList_Android
- Bedienungsanleitung NaturaList_IOS
- Was bedeuten die Symbole bei ornitho-Beobachtungen?
- Infos zum Monitoring häufiger Brutvögel
- Tipps zu Beobachtungslisten (ornitho.de)
- Veterinärämter in Schleswig-Holstein
- Online-Datenbank zum Thema Vogelfedern
- Bestimmungshilfe für Mauserfedern und Rupfungen
- Tierfund-Kataster (Dt. Jagdverband)
- Newsletter des Komitees gegen den Vogelmord zum Vogelzug
- Gefährliche Raben - schützen oder abschießen? ARD-Doku über Kolkraben (10. 2.26)
Vogel des Monats: Der Eisvogel (Alcedo atthis)
Der Eisvogel ist unsere schillerndste einheimische Vogelart. Mit 17–19 cm ist er kleiner als ein Star. Die Oberseite ist türkisblau, die Unterseite orange und der Bürzel leuchtend blau und glänzt bei Sonnenschein kräftig. Die Kehle ist weiß, hinter den orangefarbenen Ohrdecken befindet sich ebenfalls ein weißes Feld. Die Beine sind rot, der Schnabel ist dunkel, lang und kräftig.
Der Eisvogel ist bei uns überwiegend ein Standvogel und ernährt sich vor allem von Fischen, Insekten und Kaulquappen.
Für ihr Überleben benötigen Eisvögel ein reiches Vorkommen an Kleinfischen, klares, stehendes oder langsam fließendes Wasser und genügend Ansitze, beispielsweise Äste oder Schilf im Wasser oder am Ufer. Hat er einen Fisch gesichtet, stößt er blitzschnell und steil ins Wasser, um seine Beute mit dem Schnabel zu ergreifen.
Er benötigt Steilufer und brütet in knapp einen Meter langen, horizontalen Brutröhren, die er in sandige oder lehmige Steilufer gräbt.
Eisvögel machen Schachtelbruten. Das heißt, das Weibchen brütet oft schon auf dem zweiten Gelege, während das Männchen noch die Küken aus dem ersten Gelege füttert.
Bei der Fütterung der Jungvögel bekommt nicht der stärkste den Fisch, sondern es geht der Reihe nach. Beim sogenannten Fütterungskarussell sitzt ein Jungvogel am Ausgang der Brutröhre. Ist dieser gefüttert, rutschen alle Jungvögel weiter und der nächste sitzt am Eingang.
Der Eisvogel ist relativ ruffreudig und gibt einen hellen und durchdringenden „ziii“-Laut von sich.
Der Eisvogel ist ein weit verbreiteter, jedoch nicht wirklich häufiger Brutvogel in Deutschland. Mit 9.500–15.500 Brutpaaren und einem stabilen Bestand gilt er als nicht gefährdet.
In Hamburg gibt es etwa 40–70 Brutpaare. Beobachten kann man ihn am Inselteich auf dem Ohlsdorfer Friedhof sowie entlang der Alster, der Oberalster, der Wandse und der Bille.
Fischender Eisvogel - Foto: Wilfried Martin/www.naturgucker.de
Kinderzeit, stille Zeit
Junge Goldammer (Foto: K. Wesolowski)
Ab Juli hört man immer seltener Gesänge. Bei den meisten unserer Brutvögel bei zeichnen sich die Aufzucht- und die daran anschließende Mauserzeit durch große Zurückhaltung aus. In der Zeit müssen sie dafür und für die kommende Zugaktivitäten viel Energie sammeln.
In der Brutzeit kommt es immer wieder vor, dass noch nicht ganz flugfähige Jungvögel aufgefunden werden. Die beste Hilfe ist immer die Jungen nicht aufsammeln um sie aufzupäppeln, sondern die Vögel in Ruhe zu lassen damit sie nicht unnötig Energie verlieren. Einige Tipps zum Thema findet ihr hier.
Baumfalke (Foto: Klaus Eisner/www.naturgucker.de)
Die letzten Familien mit Jungvögeln sind an Gewässern zu sehen. Die Reiherente brütet spät; sie ist jetzt mit Küken oder Jungvögeln zu beobachten, ebenso wie der Haubentaucher. An Gewässerufern erscheinen regelmäßig Watvögel, vor allem der unauffällige Flussuferläufer. Seine spitzen Rufe verraten ihn, bevor er um die Ecke verschwindet.
In dieser Zeit verlassen uns die Langstreckenzieher. Bei schönem Wetter lohnt immer der Blick nach oben: Einzeln ziehen Baumfalken und Wespenbussarde, in Gruppen die Mauersegler Richtung Süden.
Junger Buntspecht (Foto: K. Wesolowski)
Viele Vögel ziehen unauffällig entweder „schleichend“ von Busch zu Busch oder auch nachts. Dann bekommt man nur die Rufe der nach Nahrung suchenden Vögel mit. Ein Blick nach unten lohnt sich, um nach Spuren von Vögeln zu suchen. Häufig verraten einzelne Federn ihre Anwesenheit. Manchmal findet man fast vollständige Gefiedergarnituren, wenn ein Greifvogel seine Beute gerupft hat. Anhand der Federn kann man auch hautnah die Schönheit und Vielfalt unserer Vögel genießen.
Vogelschutzthemen
Haben Sie schon einmal einen kranken oder verletzten Vogel gefunden? Möchten Sie gerne den Vögeln auf dem Balkon und im Garten helfen? Außerdem gibt es Tipps, wie man einen Nistkasten baut. Mehr →
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Dass überhaupt noch Trauerseeschwalben in Hamburg brüten, ist nicht zuletzt auf den Einsatz der NABU-Stadtteilgruppe Bergedorf zurückzuführen. Mehr →
Seit 1973 betreibt der NABU Hamburg die Forschungsstation DIE REIT, die inmitten des gleichnamigen Naturschutzgebietes im Bezirk Bergedorf liegt. Aufgabe der Station ist die Erforschung der Vogelzuges und die Betreuung des Schutzgebietes. Mehr →
