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Hamburger Moorschutztage - Das Programm am Samstag

Alle Veranstaltungen der Moorschutztage am 31. Januar.




MOOR-Aktionstag im Duvenstedter Brook

Samstag, 31.1., 10:00 – 14:00 Uhr

Moor im Duvenstedter Brook - Foto: Krzysztof Wesolowski

Moor im Duvenstedter Brook - Foto: Krzysztof Wesolowski

Die Naturschutzjugend NAJU und der NABU laden zu einem Pflegeeinsatz für das Moor im Duvenstedter Brook ein. Der Aktionstag widmet sich der sogenannten „Entkusselung" - einer wichtigen Pflegemaßnahme für Moor- und Heideflächen. Per Hand und mit Astscheren werden aufwachsende junge Gehölze – norddeutsch „Kussel“ genannt - entfernt, um den Lebensraum der lichtliebenden Pflanzen- und Tierwelt der Moore zu erhalten. Jede helfende Hand trägt dazu bei, die einzigartige Artenvielfalt des Gebietes zu schützen.
Über 600 Pflanzenarten und etwa 100 Brutvogelarten machen den Duvenstedter Brook zu einem ökologischen Juwel. Mit einer Gesamtfläche von 785 Hektar und als Teil eines länderübergreifenden, zusammenhängenden Naturschutzgebiets-Komplex von über 1.500 Hektar ist dieses Gebiet von herausragender ökologischer Bedeutung.

Wichtige Informationen für Teilnehmer*innen:
Dauer: Circa 4 Stunden mit einer kleinen Pause
Maximale Teilnehmerzahl: 60 Personen
Abschluss: Gemeinsames Picknick im Duvenstedter BrookHus

Bitte mitbringen:
- Wetterfeste Kleidung
- Wenn möglich: Gummistiefel
- Motivation und Freude am Naturschutz

> ZUR ANMELDUNG


Entfällt krankheitsbedingt! MOOR-Aktionstag im Raakmoor

Samstag, 31.1., 10:00 – 13:00 Uhr

Westliches Raakmoor - Foto: Monika Bock

Westliches Raakmoor - Foto: Monika Bock

Die NABU-Gruppe Langenhorn/Fuhlsbüttel lädt zu einem gemeinsamen Naturschutzeinsatz ins Moor ein. Zusammen werden wir die Renaturierung des Raakmoores fördern und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Ökosystems leisten.
Die Geschichte des Moorgebietes ist geprägt von menschlichen Eingriffen durch Trockenlegung, Torfgewinnung und land- sowie forstwirtschaftliche Nutzung sowie – inzwischen - erfolgreichen Wiederherstellungsmaßnahmen. Im Jahr 1977 wurde durch Schließung von Abflussgräben und gezielte Aufstaumaßnahmen die Renaturierung der noch verbliebenen Moorfläche eingeleitet. Moortypische Pflanzen und Tiere kehrten zurück; das Raakmoor ist heute Lebensraum vieler stark bedrohter Arten.
Die Renaturierung muss weiter durch gezielte Pflegemaßnahmen begleitet werden, solange der moortypische Wasserstand nicht überall und dauerhaft wiederhergestellt werden konnte. Bis dahin können in den natürlicherweise baumfreien Moor-Biotopen im Raakmoor noch unter anderem Gehölze Fuß fassen, welche die lichtliebenden Pflanzen und Tiere der Moore verdrängen und dem Moor Wasser entziehen.
Beim heutigen Pflege-Einsatz entfernen wir im Moor mit Astscheren und Handsägen jungen Gehölzaufwuchs, um den wertvollen Lebensraum zu erhalten und die Vernässung zu fördern.

Wichtige Informationen für Teilnehmer*innen:
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Abschluss bei einem vom NABU gestellten Mittags-Imbiß.

Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung und - wenn möglich - Gummistiefel. Letztere können auch ausgeliehen werden.
Motivation und Freude am Naturschutz.


Offenes Tor am Flaßbargmoor

Samstag, 31.1., 10:00 – 14:00 Uhr

Flaßbargmoor - Foto: A. Ostwald

Flaßbargmoor - Foto: A. Ostwald

Das Flaßbargmoor in Hamburg-Lurup, einst Teil eines ausgedehnten Moores, bildet heute eine 5 Hektar große “Insel” umgeben von Wohnbebauung. Umso bemerkenswerter und von außen kaum erkennbar, dass hier so wertvolle Lebensräume wie Bruchwald, Feuchtwiese, Kleingewässer und Heide erhalten geblieben sind.
Nutzen Sie die Gelegenheit, das sonst nicht zugängliche Flaßbargmoor kennenzulernen bei zwei Moor-Rundgängen um 10 Uhr und 12 Uhr und einer kleinen Info-Ausstellung. Die Gebietsbetreuer*innen der NABU-Gruppe West geben gerne Auskunft über das Moor, seine Geschichte und die Naturschutzarbeit vor Ort.
Zum Aufwärmen stehen heiße Getränke und Gebäck bereit.

Ort: “Flaßbarg”, knapp westlich Ecke “Entenweg”, 22549 Hamburg (https://maps.app.goo.gl/U81SUGxrhnXovsFEA).

Für die Planung der Verpflegung wird um Anmeldung gebeten, egal wann Sie an dem Tag ins Flaßbargmoor kommen möchten.
> ZUR ANMELDUNG


Das Moor im wilden Engelbektal

Samstag, 31.1., 10:30 – 13:00 Uhr

Flaschenstäubling - Foto: NABU/Markus Schmidt

Flaschenstäubling - Foto: NABU/Markus Schmidt

Der Weg auf dieser Führung folgt dem Engelbek bachabwärts von Sinstorf bis zur Harburger Außenmühle. Start- und Endpunkt liegen an HVV-Bushaltestellen.
Wir kommen dabei durch ein naturnahes, wildes Bruchwald-Gebiet, das schon als der “Harburger Amazonas” bezeichnet wurde. Es handelt sich dabei um ein Moor mit 2-3 Meter mächtigen Torfschichten, welches durch mehrere Quellen gespeist wird. Die Quellbereiche sind interessante Lebensräume: Auch jetzt im tiefsten Winter sind hier wachsende, grüne Pflanzen zu sehen. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf den Pilzen liegen, von denen mit Glück auch im Winter verschiedene Arten zu entdecken sind. Ein anderes Thema sind aktuelle Naturschutzmaßnahmen im Engelbektal und der weitere Bedarf hierfür. Bei der Führung werden Sie von der Botanikerin Christina Wolkenhauer (Vorstand NABU Hamburg) und dem Moorschutzreferenten Frederik Schawaller begleitet.

Treffpunkt: HVV-Bushaltestelle “Sinstorfer Kirchweg”
Maximale Teilnehmerzahl: 25
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Das Glasmoor: Lebewesen, Geschichte und Renaturierung eines Hochmoores

Samstag, 31.1., 11:00 – 14:00 Uhr

Glasmoor - Foto: Marlene Dinzen

Glasmoor - Foto: Marlene Dinzen

Das Glasmoor am Rand der Stadt Norderstedt ist der größte erhaltene Hochmoorkörper in Schleswig-Holstein. Das Gebiet umfasst jetzt nur noch 50 ha mit umliegenden naturnahen Moorwäldern - und wird derzeit renaturiert.
Wir wollen uns Teile der Renaturierung anschauen und etwas über die Geschichte des Hochmoors und dessen Flora und Fauna erfahren.

Leitung: Joachim Haase (NABU Norderstedt)
Ausrüstung: Wasserdichtes Schuhwerk
Treffpunkt: Parkplatz JVA Glasmoor Norderstedt, Am Glasmoor 99
Maximale Teilnehmerzahl: 20

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Eppendorfer Moor - ein mystischer Ort mitten in Hamburg

Samstag, 31.1., 14:30 – 16:00 Uhr

Moos - Foto: Helge May

Moos - Foto: Helge May

Eines der kleinsten Moore Hamburgs ist gleichzeitig das größte innerstädtische Moor Europas! Kulturhistorisch ist das Gebiet gut erfasst und inzwischen auch als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Moore sind Gebiete, um die sich viele Mythen ranken und die eine unglaubliche Faszination ausstrahlen. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, um herauszufinden, warum dieser faszinierende Lebensraum so schützenswert ist und warum Moore so immens wichtig für das Klima sind!

Ausrüstung: festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung, Fernglas (falls vorhanden)

NABU-Naturführerinnen: Merle Schlömer, Tessa Schwarzer, Monika Hausdorf
Treffpunkt: Altes Trafohaus (Borsteler Chaussee 4/Ecke Alsterkrugchaussee) – bei der NABU Info-Tafel
Teilnehmerzahl: max. 25
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ACHTUNG: Veranstaltung fällt bei Dauerregen aus!


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Kontakt

Frederik Schawaller - Foto: Thomas Dröse
Frederik Schawaller
Referent für Moorschutz E-Mail schreiben 040 697089-38

Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
Klaus-Groth-Str. 21
20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

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Telefon 030.28 49 84-6000

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