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Die Pflanzenwelt der Osdorfer Feldmark

Die Wasserflächen, Ufer- und Uferrandzonen der renaturierten Düpenau-Abschnitte weisen heute wieder einen artenreichen Bewuchs mit Sumpf-, Ufer und Schwimmblattpflanzen auf.

Die Pflanzenwelt der Osdorfer Feldmark (Kurzinformation)

Schwanenblume - Foto: Helge May

Schwanenblume - Foto: Helge May

Bei den seit 2002 in der Osdorfer Feldmark durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen wurde die Düpenau in Teilbereichen wieder in Schlingen (Mäander) gelegt, acht Teiche wurden neu geschaffen, und die dabei freigelegten und aufgeschütteten Sandflächen schufen einen neuen, bisher nicht vorhandenen Sandtrockenrasen-Lebensraum.

Die Wasserflächen, Ufer- und Uferrandzonen der renaturierten Düpenau-Abschnitte weisen heute wieder einen artenreichen Bewuchs mit Sumpf-, Ufer und Schwimmblattpflanzen auf; darunter befinden sich auch etliche besonders geschützte Arten der sog. „Roten Liste“.

Aber auch die Sandtrockenrasen haben seltene Arten, darunter die Heide-Nelke, die von der Loki-Schmidt-Stiftung 2012 zur Blume des Jahres bestimmt wurde, und das Silbergras, dessen bläulich-grauen niedrige Grasbüschel auch aus der Ferne leicht zu erkennen sind.


Die Pflanzenwelt der Osdorfer Feldmark (ausführliche Darstellung)

Renaturierungsmaßnahmen

Seit 2002 wurden in der Osdorfer Feldmark vom Bezirksamt Altona Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt:

- Acht Teiche wurden neu angelegt
- Die Düpenau wurde in Teilbereichen wieder in Schlingen (Mäander) gelegt.

Die Wasserflächen, Ufer- und Uferrandzonen der renaturierten Düpenau-Abschnitte sind heute die einzigen Gebiete, auf denen die Düpenau einen naturnahen Bewuchs mit Sumpf-, Ufer und Schwimmblattpflanzen aufweist.

- Außerdem schufen freigelegte und aufgeschüttete Sandflächen einen neuen, bisher nicht vorhandenen Lebensraum (Sandtrockenrasen).


Wie sehr sich die Natursituation für den Pflanzenbestand durch die Renaturierungsmaßnahmen verbessert hat, zeigt ein Vergleich der im Bereich der Düpenau vorkommenden, seltenen und besonders geschützten Pflanzenarten der sog. „Roten Liste“:

- 1994 konnten bei einem Naturschutzprojekt der Universität Hamburg entlang des gesamten Düpenau-Laufes nur 2 Rote Liste-Arten nachgewiesen werden.
- Bei einer Kartierung konnten 2009 bereits 33 Rote-Liste-Arten festgestellt werden; einige dieser Arten wurden allerdings nur künstlich angepflanzt und sind wieder verschwunden. Aktuell kommen noch über 25 Rote-Liste-Arten vor.


Heidenelke - Foto: Helge May

Heidenelke - Foto: Helge May

Die meisten Rote Liste-Arten sind naturgemäß Schwimm(blatt)pflanzen (z. B. Wasserstern und Krebsschere) oder Sumpfpflanzen wie Sumpf-Vergißmeinnicht, Pfeilkraut und Kuckucks-Lichtnelke. Zu den auffälligen Sumpfpflanzen der Roten Liste gehören die im Frühjahr dottergelb blühende Sumpf-Dotterblume und die Schwanenblume, den ganzen Sommer über ihre rosa Blüten zeigt (leicht zu sehen an der Düpenauquerung am Feldweg Am Borndiek bei der Pumpstation).

Aber auch die Sandtrockenrasen haben seltene Arten, darunter die Heide-Nelke, die von der Loki-Schmidt-Stiftung 2012 zur Blume des Jahres bestimmt wurde, und das Silbergras, dessen bläulich-grauen niedrige Grasbüschel auch aus der Ferne leicht zu erkennen sind.


Die seltenste Pflanze der Osdorfer Feldmark ist eine regelrechtes Juwel: seit 2011 blüht hier das Fleischfarbene Knabenkraut, eine Orchidee, die in Hamburg sonst nur noch an drei weiteren Standorten vorkommt.

Und die Anzahl der seltenen Pflanzen wird ständig größer. Im Sommer 2012 konnte erstmals eine seltene Glockenblumen-Arten nachgewiesen werden, die sich wahrscheinlich durch Windverwehung von Samen ausgebreitet hat: die im ganzen Hamburger Westen sonst nicht nochmals vorkommende Wiesen-Glockenblume.


Beseitigung des Japanischen Staudenknöterichs

Entwurf für Projekt

2010 sah es am Borndiek noch aus wie in Abb. 1. Der eingeschleppte Japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) bildete eine Wand, hinter der Wiesen und Teiche nicht mehr zu sehen waren. 2011 sah es bereits aus wie in Abb. 2. Der Knöterich wurde in vielen Stunden Arbeit mit dem Spaten ausgegraben. In 2011/12 wurden Teilbereiche mit Teichfolie bzw. Mulchvlies abgedeckt. Da drunter soll der Knöterich nach 3 > 5> 7 Jahren abgestorben sein. Ob das eine nachhaltige Methode ist, bleibt abzuwarten. Auf den nicht abgedeckten Teilflächen wurde bisher nur abgerissen, ausgestochen und immer wieder ausgegraben.


Knöterichflächen am Borndiek

Die großen Knöterichflächen am Borndiek (ca. 350 m²) anzufassen, war eigentlich Wahnsinn. Eine Auswirkung des Knöterichs war hier, neben der biologisch/botanischen, dass den Passanten im Sommer durch Knöterich-„Wände“ die Sicht auf die renaturierten Bereiche der Düpenau und Teiche verwehrt wurde. Das wollten wir ändern. So (Abb. 1) haben wir, die Aktiven der NABU AG Düpenau 2011 in Abstimmung mit der Gewässerwirtschaft des Bez.-Amt Altona auf der Nordseite des Borndiek begonnen. Die Müllsäcke wurden vom Bauhof zur Verfügung gestellt, wieder abgeholt und in den Restmüll, d.h. in die Müllverbrennung entsorgt. Eine erste Versuchsfläche (25 m²) wurde mit einer Teichfolie abgedeckt, um das Austreiben des Knöterichs zu unterbinden und so eine Durchblick-Schneise auf die nördlichen Teiche sicherzustellen. Darüber hinaus wurden auf der gesamten Fläche immer wieder Knöterich-Stauden ausgestochen, abgerissen oder ausgegraben. Eine regelmäßig kurzfristige Bearbeitung etwa im 2-Wochen-Rhythmus, um dem Knöterich gleich nach dem Austrieb wieder die Assimilation zu nehmen, haben wir nicht schaffen können. Mehr zu den Schwierigkeiten der Knöterichbeseitigung – Ein Erfahrungsbericht.


Abdecken mit Vlies

Abdecken mit Vlies ist eine Möglichkeit, um eine große mit Knöterich durchsetzte Fläche sichtbar frei zu halten. 2012 konnten wir eine zweite Versuchsfläche (ca. 110 m²) mit Mulchvlies abdecken. Aufgrund unserer Aktivitäten erhielten wir dafür Bagger-Unterstützung durch den Bauhof. Das eingesetzte Vlies ist dünn, sehr stabil, weil thermisch verfestigt, wasserdurchlässig (70 l/m²/s) und chemisch neutral. Die Ränder wurden 2-Spaten-tief eingegraben, um ein Ausweichen der Triebe zu verhindern. Zum Schutz gegen Wind und zur Begrünung wurde der zuvor abgeschobene Boden wieder auf das Vlies gebracht. Die Rhizom-Reste, die sich noch im aufgebrachten befanden konnten nach 4 – 6 Wochen leicht entfernt werden. Nach 3 > 5 > 7 Jahren sollen die Rhizome unter dem Vlies und der Teichfolie „verhungert“ und abgestorben sein. 2015 werden wir die Teichfolie „lüften“. Mulchvlies und Teichfolie sind nicht biologisch abbaubar, müssen also wieder aufgenommen werden. Die Teichfolie ist nicht wasserdurchlässig und daher für diesen Zweck nicht zu empfehlen. Ob das wasserdurchlässige Mulchvlies hält, was wir uns davon versprechen, bleibt abzuwarten.

2013 soll eine weitere Versuchsfläche mit einem Unkrautvlies abgedeckt werden. Auch wenn wir den Knöterich nicht aus den Ufermauern entfernen können, unser Ziel bleibt, auf den Flächen den Knöterich dauerhaft zu beseitigen. Die Passanten des Borndiek sollen die sich entwickelnden renaturierten Wiesen, Teiche und Düpenau ganzjährig sehen und erleben können.


0.9 MB - Erfahrungsbericht Japanischer Staudenknöterich - Autor: Egon Lüchow

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Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
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