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Tiere und Pflanzen im Höltigbaum

Höltigbaum birgt ungeahnte Natur-Schätze

Das NSG Höltigbaum zeichnet sich durch eine Vielfalt an Lebensräumen aus. Knicks, kleine Wälder, Gewässer und Trockenrasen bieten seltenen Tieren und Pflanzen geeigente Lebensdingungen.

Galloway-Herde - Foto: Krzysztof Wesolowski

Galloway-Herde - Foto: Krzysztof Wesolowski

Der NABU Hamburg pflegt und entwickelt schon seit langem die kulturell gewachsene Landschaft im Höltigbaum. Die Landwirtschaft und die militärischen Aktivitäten haben zu einer halboffenen Landschaft mit weitläufigen Grasfluren, zahlreichen Knicks, kleinen Wäldern und Gewässern, Trockenhängen usw. geführt. Die damit einhergehende Artenvielfalt gilt es jetzt zu erhalten. Eine großflächige Verbuschung soll deshalb verhindert werden. Das Ziel aller Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen ist es, die halboffene Landschaft zu sichern.

In den Jahren 1999 und 2000 untersucht der NABU Hamburg in einem von der Umweltstiftung der HEW geförderten Projekt verschiedene Biotoppflegemaßnahmen (Mahd, Beweidung, Entkusselung). Begleitend erfassen Fachleute des NABU die Pflanzen, Vögel, Heuschrecken und Schmetterlinge auf Probeflächen nördlich der Wandse.

Dort trieben im Mai 1999 der NABU und der Rinderzüchter Karl Klünder erstmals Schottische Hochlandrinder (Highlandrinder oder Highland cattle) auf, um den alten Grasbestand abzuweiden. Nun kann sich die Vegetation frei entfalten - Blumen und Gräser können jetzt, ungehindert durch den alles abdeckenden Altgrasbestand, wieder sprießen.

Die Probeflächen wurden in wechselnder Koppelhaltung beweidet. Damit wurden die Flächen nach vielen Jahren erstmalig wieder gepflegt. Aufkommender Busch- und Baumbewuchs wurde von den Highlandrindern beseitigt und die verfilzte Grasnarbe entfernt. Insgesamt ist das Weideverhalten der Hochlandrinder bezüglich der Ziele des Projektes als sehr gut zu bewerten. Die Tiere fressen nahezu alle Pflanzenarten, auch die vom Milchvieh sonst verschmähten, wie z.B. Land- Reitgras, Acker-Kratzdisteln, Binsen und Seggen. Darüberhinaus leisten besonders die Bullen Entkusselungsarbeit, indem sie Birken, Weiden und Pappeln knicken und befressen.

Die Untersuchungen, die für die Pflanzen, Vögel, Heuschrecken und Tagfalter durchgeführt wurden, zeigten ein sehr reiches Arteninventar des Naturschutzgebietes. Auf der Probefläche von 150 ha konnten insgesamt 223 Pflanzen-, 20 Tagfalter-, 11 Heuschrecken-, und 117 Vogelarten festgestellt werden. Viele dieser Tiere und Pflanzen stehen auf der Roten Liste (RL) der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Hamburgs.


Pflanzen



Pflanzen

Charakterarten auf den sandig-trockenen Böden des Projektgebietes, sind Pflanzen der Zwergstrauchheiden und Borstgrasrasen, wie Besenheide (RL-HH: 3), Englischer Ginster (RL-HH: 2), Blutwurz (RL-HH: 3), Borstgras (RL-HH: 2).
Auf den lehmigen, mäßig trockenen bis frischen Böden dominieren die Gräser Rot-Schwingel und Rot-Straußgras, eingestreut sind Arten der Magerrasen wie Gemeine Hainsimse, Bergsandglöckchen (RL-HH: 3) und Kleines Habichtskraut sowie der Frischwiesen und-weiden z.B. Weißes Labkraut (RL-HH: 3), Wiesen-Bocksbart und Wildes Stiefmütterchen.
Insgesamt sind die Pflanzenbestände des Projektgebietes aufgrund ihrer Seltenheit und Gefährdung als wertvoll bis sehr wertvoll einzustufen. Großflächige Magergrasfluren ohne intensive landwirtschaftliche Nutzung sind in Hamburg kaum noch vorhanden. Die Bestände von Calluna-Heiden, Borstgrasrasen und Sandmager- bzw. -trockenrasen sind landes- und bundesweit so stark zurückgedrängt worden, dass sie nach der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen der Bundesrepublik Deutschland als von vollständiger Vernichtung bedroht bzw. als stark gefährdet gelten. Dem Erhalt dieser Restvorkommen durch eine die Verbuschung aufhaltende Pflege kommt deshalb im Höltigbaum nach Ansicht des NABU eine besondere Bedeutung zu.


Heuschrecken

Höltigbaum

Roesels Beißschrecke (Larve) - Foto: Helge May

Charakterarten der vegetationsarmen trockenen Bereiche des NABU-Projektgebietes im Höltigbaum sind die Gefleckte Keulenschrecke (RL-HH: 3) und der Braune Grashüpfer; auf den frischen, dichtrasigen, teilweise von Hochstauden bestandenen Grasfluren: Roesels Beißschrecke (RL-HH: 3) und das Zwitscher- Heupferd (RL-HH: 3). Charakteristisch für vegetationsarme, trockene "Störstellen" ist die Gemeine Dornschrecke.
Aufgrund der Artenvielfalt, der Individuendichte und der großen Zahl gefährdeter Arten ist das Projektgebiet hinsichtlich der Heuschreckenfauna als sehr wertvoll einzustufen. Auf ca. 60 ha konnten 56 % aller in Hamburg zur Zeit vorkommenden Heuschrecken-Arten nachgewiesen werden, 50 % der nachgewiesenen Arten gelten nach der Roten Liste der Heuschrecken Hamburgs als bestandsbedroht. Besondere Bedeutung kommt dem Erhalt der Arten zu, die in Hamburg an ihrer Arealgrenze leben, z.B. Roesels Beißschrecke und solchen die streng an spezifische Lebensraumbedingungen gebunden sind, z.B. Gefleckte Keulenschrecke, da sie besonders anfällig gegenüber jeder Lebensraumveränderung sind. Beide Arten sind im Projektgebiet mit individuenstarken Beständen vertreten.


Tagfalter und Widderchen

Höltigbaum

Blutströpfchen (= Sechsfleck-Widderchen) - Foto: Helge May

Charakteristisch für die blütenreicheren Magerrasen des Projektgebietes, sind das in Hamburg vom Aussterben bedrohte Gemeine Blutströpfchenwidderchen und das in Hamburg stark gefährdete Gemeine Grünwidderchen. Auf frisch-feuchten Wiesen und an feuchten Knicks sind Aurorafalter (RL-HH: 3) und Landkärtchen (RL-HH: 3) die charakteristischen Arten.
Wegen der geringen Artenzahl und der wenigen gefährdeten Arten ist das Projektgebiet bezüglich der Tagfalter und Widderchen als durchschnittlich einzustufen.15 der 19 nachgewiesenen Arten sind sogenannte "Allerweltsarten", d.h. sie sind nicht an bestimmte Umweltbedingungen gebunden. So sind z.B. das Ochsenauge und der Kleine Heufalter, die auf fast allen Probeflächen des Projektgebietes in hoher Individuendichte vorkommen, in Hamburg noch häufig anzutreffen. Lediglich auf den blütenreicheren Magerrasen und den von Wiesen- Schaumkraut bestandenen Feuchtwiesen, konnten mit dem Gemeinen Blutströpfchenwidderchen bzw. dem Aurorafalter zwei gefährdete "Spezialisten" in geringer Anzahl festgestellt werden. Ein Ziel des Projektes ist deshalb die Bestandserhaltung und -erweiterung geeigneter Raupenfutter- und Saugpflanzen.


Vögel

Für die Zeit Februar bis September 1999 wurden 117 Vogelarten im gesamten Naturschutzgebiet festgestellt: davon 73 als Brutvogelarten im gesamten NSG Höltigbaum und im engsten Randbereich; 60 Arten (mit 583 Brutpaaren) brüteten auf den NABU-Flächen.



I. Brutvogelarten der halboffenen Landschaft.

In der halboffenen Landschaft wurden 40 Brutvogelarten festgestellt. Die Zahl der Reviere betrug 294 und bildet gut 50% der Gesamtzahl der Reviere auf der gesamten untersuchten Fläche (583 Reviere). Die erfassten Arten lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

a) Vogelarten, die in allen Teilen der untersuchten Fläche brüteten.

Zu dieser Gruppe gehören 22 Arten wie z.B. der Fitis und der Baumpieper. Die Mehrheit dieser Gruppe bildet vor allem anpassungsfähige und deshalb weit verbreitete Arten.

Der Baumpieper ist als eine Charakterart der halboffenen Landschaft zu bezeichnen. Dieser Bodenbrüter benötigt einerseits gute Versteckmöglichkeiten für das Nest im Bodenbewuchs, andererseits Bäume als Singwarten für die Männchen. Ein dichtes Knicknetz und gut entwickelte Waldrandbereiche bieten dieser Art sehr gute Brutmöglichkeiten. Obwohl der Baumpieper zu den weitverbreiteten Arten in Deutschland und Mitteleuropa gehört, zeigen seine Bestände im Mitteleuropa eine stark abnehmende Tendenz.
Als eine Charakterart der lichten Wälder und zuwachsenden Flächen gehört der Fitis zu den häufigsten Arten sowohl auf der Probefläche, als auch im gesamten Naturschutzgebiet. Auch europa- und bundesweit gehört der Fitis zu den dominanten Arten und seine Bestände in Mitteleuropa werden als stabil bezeichnet.

b) Vogelarten, die nur in der halboffenen Landschaft brüteten.

Hierzu gehören 18 Arten, wie z.B. die Dorngrasmücke, die Feldlerche und der Neuntöter. Auffallend in dieser Gruppe sind viele Rote Liste-Arten.

Die Dorngrasmücke gehörte 1999 zu den dominanten Arten sowohl in der halboffenen Landschaft als auch auf den ganzen Probefläche. Ihr Vorkommen ist eng mit dem Vorkommen der Dornengebüsche verbunden.

Die Goldammer, vom NABU als Vogel des Jahres 1999 gekürt, war mit 22 Brutpaaren vertreten. Sie fand auf den NABU-Flächen - als typischer Hecken- und Knickbewohner - vermutlich die besten Brutmöglichkeiten im ganzen Naturschutzgebiet.

Der Neuntöter, eine sowohl in Hamburg wie auch bundesweit auf der Roten Liste der Brutvögel stehende Art, wurde mit 5 Brutpaaren auf der untersuchten Fläche festgestellt. Mit insgesamt 13-16 Brutpaaren im gesamten NSG Höltigbaum ist dieses eines der reichsten Gebiete Hamburgs (Anfang der neunziger Jahre wurden 35-40 Paare für ganz Hamburg geschätzt). Der Literatur zufolge zeigt die derzeitige Entwicklung dieser Art in Mitteleuropa eine abnehmende Tendenz. Unentbehrlich für diese Art sind reich strukturierte, halboffene Landschaften mit Hecken und Dornengebüschen wie z.B. Weiß-, Schwarzdorn und Brombeere, die einerseits für die Nestanlage, andererseits als Sitzwarten für diese Insekten jagenden Vögel dienen.

Die Feldlerche, als eine an großräumige, offene Landschaften angewiesene Art, war mit 13 Revieren, vor allem an größeren Flächen, vertreten. Die Vorkommensschwerpunkte dieser Art bilden die Flächen südlich der Wandse im Schleswig-Holstenischen Teil des NSG. Die Feldlerche zeigt in ihrer Entwicklung - sowohl in Deutschland als auch im Mitteleuropa - eine abnehmende Tendenz.

Der Kuckuck, der bekanntlich keine Nester baut, profitiert von einer großen Siedlungsdichte seiner Wirte - hier vor allem Sumpfrohrsänger - die größtenteils zu Arten der Wiesen oder der halboffenenen Landschaft gehören.


Birkenzeisig - Foto: Frank Derer

Birkenzeisig - Foto: Frank Derer

II. Brutvogelarten der Waldflächen.

Hierzu gehören 20 Arten wie z.B. der Star, der Gartenbaumläufer, der Kernbeißer oder der Grauschnäpper. Alle diese Vögel haben mit insgesamt 289 Paaren gebrütet und somit fast 50% der Gesamtzahl der Brutpaare gebildet.

Die angepflanzten Wälder weisen noch wenige ältere Bäume und wenig Totholz auf, was für die Höhlenbauer wie Spechte bei der Nestanlage entscheidend ist. Somit sind auch die Siedlungsdichten der anderen Höhlenbrüter, die die alten Spechthöhlen benutzen (z.B. Schnäpper) noch sehr niedrig.

III. Nichtbrütende Vogelarten

Die halboffenen Flächen sind aber keineswegs nur von den dort brütenden Arten beansprucht; viele typische Waldarten benutzen die Wiesen zur Nahrungssuche. Hierzu gehört z.B. der Star, der auch längere Strecken zu ergiebigen "Nahrungsquellen" unternimmt. Andere Brutvögel wie Mäusebussard und Turmfalke jagen auf den offenen Flächen die Mäuse. Auch die Ringeltaube und Rabenkrähe suchen ihre Nahrung auf den Wiesen und Weiden.
Alle Nichtbrüter, also Arten, die nicht auf der untersuchten Fläche ihre Jungen aufgezogen haben, lassen sich in drei Kategorien einteilen:

a) Nahrungsgäste

Vögel, die die Flächen während der Brutzeit zur Nahrungsaufnahme aufsuchen: Saatkrähe, Mauersegler, Schwalben

b) Durchzügler

Vögel, die während des Heim- und Wegzuges die Flächen des NSG zur Rast benutzen, wie z.B. Raubwürger, Berg-, Wiesen-, Baumpieper, Erlen- und Birkenzeisig.

In dieser (und der nächsten) Gruppe sind die beiden ersten Arten erwähnenswert: Der Raubwürger, der ehemals in Hamburg brütete, besucht das Naturschutzgebiet in der Zeit von Oktober bis April. Der amselgroße Vogel jagt große Käfer und kleine Säugetiere von einer Sitzwarte aus. Seinen Nahrungsüberschuss spießt er auf Dornen auf. Die zweite Art, der Bergpieper, sucht ebenfalls das Gebiet zur Zug- und Winterzeit auf. In dieser Zeit hält er sich auf feuchten Wiesen und an Gewässerrändern auf. Anders als alle anderen uns besuchenden Wintergäste, kommt der Bergpieper nicht vom Norden her sondern aus den Alpen und Karpaten, also aus der südlichen Richtung.

c) Wintergäste

Hier gehören Vogelarten, die im Winterhalbjahr sich auf den Flächen aufhalten, wie z.B. der Raubwürger, der Bergpieper, der Erlen- und Birkenzeisig, der Kiebitz und die Saatkrähe.

Mit der Beweidung der Flächen im Naturschutzgebiet "Höltigbaum" rechnen die Fachleute des NABU Hamburg mit Veränderungen im Vogelbestand. Die Veränderung der Landschaftsstruktur wird voraussichtlich die Veränderungen bei Angeboten an Nistplätzen einerseits und an Nahrung andererseits mit sich ziehen. Durch die Entstehung oder Vergrößerung von so genannten Randzonen, die bekanntlich die größten Siedlungsdichten aufweisen, werden solche Brutvögel wie z. B. Neuntöter, Baumpieper, Dorngrasmücke, Goldammer profitieren. Durch das Aufhalten der Verbuschung werden solchen Arten wie der Feldlerche bessere (d.h. größere) Wiesenflächen gegeben. Auch ein besseres Nahrungsangebot ist mit der Umwandlung reiner Grasfluren in kräuterreiche Wiesen zu erwarten. Davon werden nicht nur die Brutvögel, sondern auch Nahrungsgäste, Wintergäste (z.B. Raubwürger), und Durchzügler profitieren. Langfristig hofft der NABU auf Bruten von Braunkehlchen, Wiesenpieper und weiteren selten Arten.


Natur im Höltigbaum

Herbstlich bunte Hecke - Foto: Helge May

Landschaft & Leben

im Naturschutzgebiet Höltigbaum

Seit jeher schon wird dieser Naturraum durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Wer heute den Höltigbaum besucht, ist vor allem von der offenen Hügellandschaft, den Knicks und den zahlreichen Tälern mit Bachläufen fasziniert. Mehr →

Neuntöter - Foto: Frank Derer

Der Neuntöter

Eine besondere Vogelart im NSG Höltigbaum

Der Neuntöter liegt in der Größe zwischen Spatz und Lerche, und wie diese gehört er zu den Singvögeln. Insbesondere das Männchen ist mit seinem rotbraunen Rücken und dem grau-weißen Kopf mit schwarzer "Banditenmaske" sehr auffällig. Mehr →

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