NABU
  • Presse
  • Info
  • Newsletter
  • Shop
  • NABU-Netz
  • DE | EN
  • Wir über uns
      • News
        Bleiben Sie auf dem Laufenden!

        Jetzt abonnieren! Mehr →

      • Tipp
        Machen Sie mit!

        Naturschutzarbeit vor Ort Mehr →

      • Organisation
      • NABU in Hamburg
      • Vorstand
      • Landesgeschäftsstelle
      • Stadtteilgruppen
      • Fachgruppen
      • NABU-Umweltstiftung Hamburg
      • Naturschutzjugend (NAJU)
      • Stellenangebote
      • Transparenz
      • Aktionen & Projekte
      • Umweltbildung
      • FuchsMobil
      • Projekt "FuchsMobil aktiv"
      • ElbForscher
      • Naturgeburtstage
      • Mitgliederzeitschrift
      • Mitgliederversammlung
      • Pressemeldungen
      • Newsletter
  • Tiere & Pflanzen
      • News
        Hamburgs Vogelwelt mit dem NABU entdecken

        Vogelkundliche Führungen 2026 Mehr →

      • Tipp
        Wie lässt sich der Straßentod der Amphibien verhindern?

        NABU-Aktive schützen Amphibien vor dem Straßentod Mehr →

      • Themen
      • Vögel
      • Säugetiere
      • Insekten
      • Amphibien & Reptilien
      • Pflanzen
      • Artenschutz am Gebäude
      • Vogelschutz
      • Bauanleitungen
      • Insektenschutz
      • Aktionen & Projekte
      • Besenderte Störche verfolgen
      • Storchen-Webcam
      • Turmfalken-Webcam
      • Kiebitzschutzprojekt
      • Fledermausschutz
      • Baumschutz
      • Naturgarten
      • Vogel des Jahres
      • Mozart Nature Fest 2026
      • Schmetterlingsprojekt
  • Natur & Landschaft
      • News
        Naturfotos von Hans Jeikowski

        Helgoland - raues Paradies Mehr →

      • Tipp
        Vogelführungen, Kiebitz-Rallye und vieles mehr

        NABU lockt Vogelfans in die Wedeler Marsch Mehr →

      • Landschaften
      • StadtNatur
      • Schutzgebiete
      • Duvenstedter Brook
      • Wedeler Marsch
      • Die Reit
      • Kirchwerder Wiesen
      • Elbtalaue
      • Aktivitäten
      • NABU-Zentren
      • BrookHus
      • NABU Vogelstation in der Wedeler Marsch
      • Vogelforschungsstation Reit
      • Reisen & Wandern
      • UnternehmensNatur
      • Gewässerschutz
      • Moorschutz
      • Wiesenschutz
      • Aktionstage
      • Moorschutztage 2026
  • Umwelt & Ressourcen
      • News
        Verfehlte Verkehrspolitik auf Kosten von Natur, Klima und Menschen

        Historischer Erfolg für den Klimaschutz Mehr →

      • Tipp
        Korken für den Kranichschutz

        Sammeln Sie Korken für den Kranichschutz Mehr →

      • Themen
      • Hafen
      • Elbvertiefung / Hafenschlick
      • Kreuzfahrt
      • Stadtentwicklung
      • Autobahn A26 Ost
      • Landwirtschaft
      • Aktionen & Projekte
      • KORKampagne
      • Elbe-Tage
      • Hamburgs Grün erhalten
      • Ergebnisse NABU-Volksinitiative
      • Vollhöfner Wald
      • Infos bei Bauvorhaben
      • Ökologisch leben
  • Spenden & Mitmachen
      • Werden Sie Mitglied!
        Jetzt online eintreten

        Machen Sie mit beim NABU Hamburg Mehr →

      • Spenden
        Jetzt Patin oder Pate werden!

        Schützen Sie ein Naturparadies Mehr →

      • Spenden
      • Spenden
      • Patenschaft
      • Spendenprojekte
      • Erfolgsberichte
      • Besondere Anlässe
      • Testamente
      • Stiften
      • Mitmachen
      • Aktiv werden beim NABU
      • NABU-Erlebnispunkte
      • Mitglied werden
      • Mitgliederservice
      • Termine
      • Fortbildungen
      • Ehrenamtsbörse
      • Für Unternehmen
      • Hanse-Umweltpreis
  • Presse
  1. Tiere & Pflanzen
  2. Amphibien & Reptilien
  3. Amphibien
  4. Bilanz Amphibienwanderung
  • Übersicht: Bilanz der Amphibienwanderungen in Hamburg
  • Bilanz 2022
  • Bilanz 2025
  • Bilanz 2021
  • Bilanz 2020
  • Bilanz 2019
Vorlesen

Bilanz der Hamburger Amphibienwanderung 2025

Bestandsentwicklung gibt in mehreren Gebieten Anlass zur Sorge. Amphibien sind gleich durch mehrere Faktoren gefährdet.

An insgesamt 15 Straßen wurden im Frühjahr 2025 Amphibienschutzzäune durch den NABU Hamburg betreut. 7.472 Amphibien wurden an den Zäunen von Ehrenamtlichen gesammelt und sicher über die Straßen getragen.

Kröte im Gras

Erdkröte - Foto: Ingo Ludwichowski

Viele Wildtiere sterben alljährlich durch den Straßenverkehr. Besonders gefährdet sind die Amphibien, also Frösche, Kröten und Molche, wenn sie im Frühjahr zu ihren traditionellen Laichgewässern wandern. An insgesamt 15 Straßen wurden daher im vergangenen Frühjahr Amphibienschutzzäune durch den NABU Hamburg betreut. Die Auswertung ergab nun: 7.472 Amphibien wurden an den Zäunen von Ehrenamtlichen gesammelt und sicher über die Straßen getragen. Dabei konnten an einzelnen Schutzzäunen, so im Bereich des Jenischparks und im Niendorfer Gehege, trotz ungünstiger Bedingungen durch die anhaltende Frühjahrstrockenheit sogar mehr Amphibien als im Vorjahr gerettet werden. Dies betraf vor allem Hamburg häufigste Amphibienart, die Erdkröte. Demgegenüber stehen allerdings negative Entwicklungen in anderen Gebieten, wo sich der seit Jahren anhaltende Rückgang der Amphibien in besorgniserregender Weise fortsetzte. In Bergedorf am Dweerlandweg brach seit dem Jahr 2020 die Zahl der am Schutzzaun festgestellten Amphibien von 1.900 auf aktuell noch 127 ein. Am Schutzzaun in Schnelsen sank die Zahl im selben Zeitraum von 2.564 auf 995 wandernde Amphibien, im Göhlbachtal in Harburg von 314 Amphibien auf gerade noch 23. „Es ist zu befürchten, dass die Amphibien in manchen Gebieten Hamburgs bald ganz verschwinden, wenn sich die negativen Trends nicht ändern“, so Irm Hermans-Borgmeyer aus der NABU-Fachgruppe Amphibien und Reptilien, welche die Daten auswertete. Besonderen Grund zur Sorge gibt die Entwicklung beim Grasfrosch: Gegenüber dem Jahr 2020 halbierte sich ihre Zahl an den vom NABU betreuten Schutzzäunen. Der Grasfrosch ist in Hamburg inzwischen – wie fast alle Amphibienarten - gefährdet.


Gründe für die Bestandsrückgänge

Amphibien leiden seit Jahren unter Lebensraumverlusten durch immer neue Baugebiete und der Zerschneidung der Landschaften durch den Ausbau des Straßennetzes. Besonders gefährdet sind Amphibien auch durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. In jüngerer Zeit kommen die zunehmenden Trockenperioden gerade im Frühjahr als Bedrohung hinzu. Im Jahr 2025 war nach extrem geringen Niederschlägen von Februar bis April wieder zu beobachten, dass mehrere Laichgewässer im Hamburger Raum sehr niedrige Wasserstände aufwiesen oder sogar ganz austrockneten, wodurch dann der Amphibien-Nachwuchs vernichtet wurde. Die Auswirkungen solcher Trockenperioden werden vielerorts durch die Entwässerung der Landschaft künstlich verschärft. Selbst in manchen Hamburger Schutzgebieten sorgen ausgedehnte Grabennetze weiter dafür, dass Niederschläge so schnell wie möglich abgeführt werden. „Die zunehmend ungleiche Verteilung der Niederschläge macht dringend ein Umdenken notwendig, wie wir mit dem Wasser in der Landschaft umgehen“, fordert Frederik Schawaller, Moorschutz-Referent beim NABU Hamburg. „Die Niederschläge, gerade die ergiebigen Winterniederschläge, müssen wo immer möglich in den Gebieten zurückgehalten werden, um einen Puffer für Trockenperioden zu bewahren. Nur so lassen sich langfristig die Lebensräume vieler Amphibien und zahlreicher anderer Arten erhalten.“
Handlungsbedarf besteht auch weiter dabei, die Verluste von Amphibien an Straßen zu verringern. Mit den mobilen Schutzzäunen können Amphibien meist nur im begrenzten, wenngleich entscheidenden Zeitraum während ihrer Wanderung zu den Laichgewässern geschützt werden. Bereits die täglichen Kontrollen der Zäune in dieser Zeit über mehrere Wochen hinweg bilden einen Kraftakt, der nur durch großen ehrenamtlichen Einsatz zu stemmen ist. Es wäre jedoch vielerorts möglich, die Zäune durch feste Amphibien-Leitsysteme mit kleinen Durchlässen zu ersetzen, welche den Amphibien und anderen Kleintieren ganzjährig und beidseitig eine gefahrlose Straßen-Querung erlauben würden. Bisher existieren nur sehr wenige solcher Anlagen. Am Bergedorfer Dweerlandweg wurde aufgrund der erwarteten Verkehrszunahme durch die Erweiterung der JVA Billwerder ein Amphibien-Leitsystem zugesagt, welches voraussichtlich bis zum Jahr 2021 realisiert werden sollte. Doch während die Zahl der Amphibien dort seitdem massiv zurückging, fehlt das Leitsystem bis heute. Die Maßnahme muss unbedingt zeitnah umgesetzt werden, bevor es für die Amphibien zu spät ist. „Der Artenschwund hat in Deutschland neben den Insekten und Vögeln längst auch die Amphibien erfasst“, fasst Malte Siegert zusammen, erster Vorsitzender des NABU Hamburg. „Leichtfertige Eingriffe in Gebiete, die für ihren Erhalt wichtig sind, müssen endlich der Vergangenheit angehören.“


Weitere Infos

Waldeidechse - Foto: Frank Derer
Aktivitäten der Fachgruppe

Die NABU-Fachgruppe setzt sich auf vielfältige Weise für die gefährderten Reptilien und Amphibien ein. Dazu gehören Einsätze im Gelände, Entwicklung von Pflegekonzepten oder Kartierungen. Mehr →

Gefahrvolle Amphibienwanderung - Foto: Benjamin Harders
Wenn Minilurche wandern...

Im Frühsommer halten sich an vielen Gewässern und auf manchem Weg unzählige Minifrösche und Minikröten auf. Der NABU bittet dann Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer, Rücksicht auf diese winzigen Amphibien zu nehmen. Mehr →

Amphibien-Sammeleimer - Foto: Andrea Szymanski
Übersicht: Bilanz der Amphibienwanderung

Seit 2019 bilanziert der NABU Hamburg, wie viele Frösche, Kröten und Molche an ehrenamtlich betreuten Amphibienzäunen über Hamburgs Straßen gebracht wurden. Mehr →

Adresse & Kontakt

NABU Hamburg
Klaus-Groth-Str. 21
20535 Hamburg

Telefon 040.69 70 89-0 | Fax - 19
info@NABU-Hamburg.de

Fragen zu Natur und Umwelt?
Telefon 030.28 49 84-6000

Infothek & Service

Jobbörse und Ehrenamt
Infomaterialien & Broschüren
NABU-TV
Verbandszeitung

Impressum
Hinweis zum Datenschutz
Cookie-Einstellungen

Top-Themen

StadtNatur
Gartentipps
KORKampagne
Fledermausschutz
Hafen
Hanse-Umweltpreis
Storchenschutz
A26 Ost
Elbtalaue

Spenden für die Natur

GLS Bank

IBAN: DE71 4306 0967 2049 5397 00
BIC-Code: GENO DE M 1 GLS
Direkt online spenden


  • Presse
  • Newsletter
  • Infothek
  • Fotoclub