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Nicht in der Luft hängen lassen

Mauersegler nicht in der Luft hängen lassen

Ein NABU-Projekt zum Schutze des Mauerseglers in Hamburg

Mauersegler

Der Mauersegler galt noch vor gar nicht allzu langer Zeit als häufiger Vogel, der im gesamten Stadtgebiet, insbesondere im innerstädtischen Bereich, zu beobachten war. Heute dagegen leiden die Vögel zunehmend unter Wohnungsnot.

Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden im Zuge eines wachsenden Umwelt- und Energiebewußtseins nehmen - meist ungewollt - dem Mauersegler die Nistmöglichkeiten. Spalten und Hohlräume unter Dächern, an Hauswänden o.ä., die potentielle Bruthöhlen darstellen, werden bei Neubau und Renovierungsarbeiten oft verschlossen. Als standorttreuer Koloniebrüter ist der Mauersegler davon besonders betroffen. Vormals genutzte Brutplätze gehen verloren, neue sind immer schwerer zu finden.

Damit sich das ändert möchte der NABU mit Ihrer Hilfe die vorhandenen Bruthöhlen in Hamburg erfassen und gleichzeitig, wo immer möglich, das Nistangebot erweitern. Besonders geeignet sind dafür Häuser, an denen es schon Brutpaare gibt oder an denen häufig Mauersegler beobachtet werden. In manchen Altbauvierteln gibt es noch recht ansehliche Verbreitungsschwerpunkte.

Wir möchten neben allen Mietern insbesondere die Wohnungsbau- und Hausverwaltungsunternehmen sowie Hauseigentümer ansprechen. Auch Schulen mit ihren meist hohen Gebäuden bieten gute Möglichkeiten, Mauersegler-Nistkästen zu installieren. Gleichzeitig können so die Schüler das Treiben der Flugkünstler "hautnah" erleben.

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