Hamburg.NABU.de Tiere und Pflanzen Mauersegler
Nicht in der Luft hängen lassen
Mauersegler nicht in der Luft hängen lassen
Ein NABU-Projekt zum Schutze des Mauerseglers in Hamburg
Der Mauersegler galt noch vor gar nicht allzu langer Zeit als häufiger Vogel, der im gesamten Stadtgebiet, insbesondere im innerstädtischen Bereich, zu beobachten war. Heute dagegen leiden die Vögel zunehmend unter Wohnungsnot.
Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden im Zuge eines wachsenden Umwelt- und Energiebewußtseins nehmen - meist ungewollt - dem Mauersegler die Nistmöglichkeiten. Spalten und Hohlräume unter Dächern, an Hauswänden o.ä., die potentielle Bruthöhlen darstellen, werden bei Neubau und Renovierungsarbeiten oft verschlossen. Als standorttreuer Koloniebrüter ist der Mauersegler davon besonders betroffen. Vormals genutzte Brutplätze gehen verloren, neue sind immer schwerer zu finden.
Damit sich das ändert möchte der NABU mit Ihrer Hilfe die vorhandenen Bruthöhlen in Hamburg erfassen und gleichzeitig, wo immer möglich, das Nistangebot erweitern. Besonders geeignet sind dafür Häuser, an denen es schon Brutpaare gibt oder an denen häufig Mauersegler beobachtet werden. In manchen Altbauvierteln gibt es noch recht ansehliche Verbreitungsschwerpunkte.
Wir möchten neben allen Mietern insbesondere die Wohnungsbau- und Hausverwaltungsunternehmen sowie Hauseigentümer ansprechen. Auch Schulen mit ihren meist hohen Gebäuden bieten gute Möglichkeiten, Mauersegler-Nistkästen zu installieren. Gleichzeitig können so die Schüler das Treiben der Flugkünstler "hautnah" erleben.
Rasante Flugkünstler am Sommerhimmel
Kaum ein anderer Vogel weckt unsere Sommergefühle so, wie der Mauersegler, dessen schrilles Geschrei an warmen Sommerabenden durch Dörfer und Städte hallt. Ende April/Anfang Mai stellen sich die Mauersegler nach ihrer Überwinterung in südlichen Gefilden in Hamburg ein.
Mehr
Ein Heim für Mauersegler
Der Mauersegler steht zwar noch nicht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, aber seine Nistmöglichkeiten in Städten werden im Zuge von Renovierungsmaßnahmen immer weniger. Die Nistkästen sollten in mindestens sechs Metern Höhe aufgehängt werden.
Mehr

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
m November 2007 startet der Podcast der NABU. Das heißt, ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Nicht nur Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
Kuckucks-Desktopmotiv
Klassisch oder interaktiv mit Active Desktop! Mit dem Bild zum Vogel des Jahres 2008 gibt es jetzt auf Wunsch auch täglich aktuelle NABU-News und Termine direkt auf dem Desktop.
Verbandsnetz
Wer und was ist bei der Naturschutzarbeit versichert? Bin ich auch geschützt, wenn ich auf dem Weg in die Vorstandssitzung einen Unfall erleide?
