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Fledermausfreundliches Haus

Fledermausfreundliches Haus

Hamburgs Fledermäuse in Wohnungsnot. Sie können helfen!

Fledermaus

Zwergfledermaus

Fledermäuse leben mitten unter uns, oft sogar unter unserem Dach. Und doch bemerken wir sie nur selten, weil sie nur nachts aktiv sind und sich tagsüber versteckt halten. Fledermäuse faszinieren, weil sie auch bei völliger Dunkelheit fliegen. Beobachten kann man sie besonders gut an lauen Sommerabenden, wenn sie in Gärten nach Insekten jagen.

Nachtschwärmer in Wohnungsnot

Alle heimischen Fledermausarten sind gefährdet. Auf der einen Seite fehlt ihnen oft die Nahrung, weil es durch übermäßigen Einsatz von Pestiziden zu wenig Insekten gibt. Auf der anderen Seite steht die Wohnungsnot: In modernen Gebäuden finden Fledermäuse immer seltener Quartiere, und auch bei Sanierungen werden häufig Einflugmöglichkeiten verschlossen.

Das „Fledermausfreundliche Haus

Helfen Sie den Fledermäusen und schaffen Sie ein fledermausfreundliches Haus! Fledermäuse verursachen keinerlei Schäden, und mit ein paar gezielten Maßnahmen können Sie dafür sorgen, dass Fledermäuse bei Ihnen ein Zuhause finden. Als Dankeschön wird jedes fledermausfreundliche Haus mit einer Urkunde und einer Plakette ausgezeichnet.

Fledermauskästen

Fledermauskästen am Haus bieten unseren heimlichen Nachbarn Unterschlupf, wo sie sonst keinen fänden.

So wird Ihr Haus fledermausfreundlich

Es ist gar nicht schwierig, ein Haus fledermausfreundlich zu gestalten. Auch der Erhalt von Fledermausquartieren bei Renovierungen muss nicht teuer sein.

Sie bauen neu oder sanieren Ihr Haus?
Bereits bei der Bauplanung berücksichtigt, lassen sich Fledermausverstecke oder Einflugöffnungen geradezu „unsichtbar“ in Fassaden oder Dächer einfügen.

Sie wollen neue Fledermausquartiere schaffen?
Alte Keller, Bunker und andere unterirdische Bauwerke werden durch artgerechte Einflugöffnungen und das Anbringen von Versteckmöglichkeiten fledermausfreundlich. Auch nachträglich lassen sich Einflugsmöglichkeiten in Dachböden oder ungenutzte Kamine schaffen und an Fassaden Verstecke anbringen.

fledermausfreundliches haus

Sie beherbergen bereits Fledermäuse?
Bitte sorgen Sie dafür, dass die Einflugsmöglichkeiten erhalten bleiben und ziehen Sie bei Renovierungsarbeiten einen Fledermausexperten zu Rate.

So können Sie unseren heimlichen Nachbarn helfen

Fledermausbretter und Flachkästen können an jeder Hausfassade angebracht werden. Sie sind aus Holz oder Holzbeton und innen angeraut, damit sich die Fledermäuse gut festhalten können.

Einbausteine sind die unauffälligste Lösung bei Neubauten: Sie lassen sich bündig einbauen und passend zur Fassade streichen oder verputzen. Nur ein kleiner Einflugschlitz bleibt sichtbar.

Hohlsteine schaffen zusätzliche Versteckmöglichkeiten in Kellern oder alten Bunkern, die als Winterquartiere dienen können. Voraussetzung: Es besteht bereits eine Einflugmöglichkeit. Geeignet sind z.B. Hohlblocksteine oder Hohlziegel.

Spezielle Dachziegel bieten Zugang zum Dachboden. Bitte beachten Sie, dass die Fledermäuse es gern dunkel haben. Auch Lüftungsziegel lassen sich durch Entfernen des Gitters zu „Fledermausziegeln“ machen. Gegebenenfalls lässt sich ein Fledermauskasten direkt hinter diesem Ziegel anbringen.

Das "Fledermausfreundliche Haus" im Gespräch

(Produziert von Andreas B. Bell, ern media GmbH, www.ern.de)

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Hilfe gibt´s beim NABU

Und eine Plakette dazu

projekt fledermaushaus plakette

Die heiß begehrte Plakette, die es für fledermausfreundliche Häuser gibt.

Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Auch Bezugsadressen und Bauanleitungen für Fledermauskästen gibt es beim NABU. Neue wie auch bereits bestehende Fledermausfreundliche Häuser werden mit einer Plakette ausgezeichnet.

Kontakt:

Ein Infopaket zum Projekt "Fledermausfreundliches Haus" ist zu den Öffnungszeiten (Mo bis Do 14 bis 17 Uhr) im NABU-Infozentrum Eimsbüttel, Osterstraße 58, 20259 Hamburg erhältlich. Gegen Einsendung von 3,45 Euro in Briefmarken an die obige Adresse sendet der NABU das Infopaket auch zu. Weitere Infos gibt es unter Tel.: 040/697089-0 und NABU(a)NABU-Hamburg.de.

Flyer "Fledermausfreundliches Haus" (597 KB)
Tipps zu Fledermauskästen (981 KB)

Das Projekt wird unterstützt von:

  • GEORG & JÜRGEN RICKERTSEN STIFTUNG

  • Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

  • Bingo Die Umweltlotterie

NABU zeichnet Freiwillige Feuerwehr in Berne ausFledermausfreundliche Feuerwehr

Am 12. Februar 2009 hat der NABU Hamburg der Freiwilligen Feuerwehr in Berne die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ verliehen. Dies ist die 51. Auszeichnung in Hamburg. Schon seit einigen Jahren war den Feuerwehrleuten aufgefallen, dass Fledermäuse in der Abenddämmerung den alten Schlauchturm umkreisten. Der etwa 12 Meter hohe Turm, in dem früher die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden, ist seit 30 Jahren ungenutzt – doch Fledermäuse schienen ihn als Quartier entdeckt zu haben. mehr Mehr

NABU Hamburg zeichnet Tierpark Hagenbeck ausFledermausfreundlicher Tierpark

Am 4. Februar 2009 hat der NABU Hamburg dem Tierpark Hagenbeck die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ verliehen, da der Tierpark auf seinem Gelände 50 Fledermauskästen angebracht hat. Dies ist die 49. Auszeichnung in Hamburg. Die Plakette schmückt Gebäude, die den bedrohten Tieren langfristig Unterschlupf bieten, sei es durch den Erhalt bestehender Quartiere oder die Schaffung neuer. mehr Mehr

NABU vergibt Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ / Schule weiht Fledermauskästen einAuszeichnung für Schule Mendelssohnstraße

Am 21. Januar 2009 verleiht der NABU Hamburg der Grundschule Mendelssohnstraße die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“. Die Auszeichnung erhält, wer sich besonders für den Schutz bedrohter Tiere einsetzt, neue Quartiere schafft und/oder bestehende langfristig erhält. Die Schule hat vier Fledermauskästen angebracht und gestaltet das Schulgelände fledermausfreundlich um. Das NABU-Projekt wird von der Georg & Jürgen Rickertsen Stiftung und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert. Hören Sie jetzt im Podcast, was die Kinder der Mendelssohnschule über Fledermäuse wissen. mehr Mehr

Immer mehr Gebäude bieten Fledermäusen und Mauerseglern UnterschlupfVierzig Plaketten in einem Jahr

Bis Dezember 2008 hat der NABU Hamburg über 40 Mal in der Hansestadt jetzt schon die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ verliehen. Mit ihr werden Gebäude ausgezeichnet, die Fledermäusen langfristig Quartiere bieten. Besonders viele fledermausfreundliche Häuser befinden sich im Hamburger Nordosten. Neben Privathaushalten haben sich jetzt auch einige Baugenossenschaften und Baugemeinschaften, Kirchen, ein Kindergarten sowie mehrere Schulen um die Plakette beworben. mehr Mehr

NABU zeichnet Zentrale der Firma Globetrotter Ausrüstung in Hamburg-Rahlstedt ausFledermausfreundliche Globetrotter-Zentrale

Am 30. April 2008 hat der NABU Hamburg die Plakette "Fledermausfreundliches Haus" an den Outdoor-Spezialisten Globetrotter Ausrüstung verliehen, der an seiner Zentrale in Hamburg-Rahlstedt zwei große Koloniekästen für gebäude- und drei Höhlen für baumbewohnende Fledermausarten angebracht hat. Mit der Auszeichnung der Zentrale von Globetrotter Ausrüstung hat der NABU mittlerweile nun insgesamt 22 Plaketten verliehen. Im Dezember 2007 hat bereits die Barmbeker Globetrotter-Filiale diese Plakette erhalten. mehr Mehr

NABU startet im Sommer 2007 neues Projekt und vergibt erste PlaketteErste Plakette für Familie Wohld

Der NABU hat am 17. Juli 2007 in Hamburg das Projekt "Fledermausfreundliches Haus" ins Leben gerufen, das bereits seit einiger Zeit in einigen Bundesländern erfolgreich läuft. Es zeichnet Häuser aus, die Fledermäusen langfristig Quartiere bieten. Die erste Plakette "Fledermausfreundliches Haus" vergab der NABU Hamburg an die Familie Wohld. mehr Mehr

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