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Vorher umschichten!

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NABU: Osterfeuer können zum Scheiterhaufen für Tiere werden

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Der NABU Hamburg warnt jetzt davor, dass Osterfeuer für viele Tiere eine große Gefahr werden können. Denn schon lange vor Ostern beginnen Gartenbesitzer, Vereine und Gemeinden damit, das Brennmaterial für ein möglichst großes Feuer zu sammeln und aufzuschichten. Viele Tiere nutzen diese Reisighaufen gerne als Unterschlupf oder sogar als Brutmöglichkeit. Doch dies kann tödlich für sie sein, so der NABU.

„Da häufig schon frühzeitig damit begonnen wird, die Reisighaufen aufzuschichten, nutzen Igel, Spitzmäuse und Amphibien die Haufen für die Osterfeuer gern als Wohnquartiere“, erklärt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. „Außerdem brüten einige Vogelarten wie Zaunkönig, Rotkehlchen und Heckenbraunelle sehr gern in solchen Reisighaufen.“ Viele dieser Tiere seien gerade im Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter oder lästiger Insekten. Das Anzünden des Osterfeuers bedeutet häufig den grausamen Tod für die darin lebenden Tiere. „Wer trotzdem nicht auf sein Osterfeuer verzichten möchte, sollte entweder den Haufen erst unmittelbar vor dem Verbrennen aufschichten oder ihn zumindest vorher noch einmal vorsichtig umschichten“, appelliert Porschke an die Feuermacher. Damit hätten die Tiere Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen. Wer diese Tipps beherzige, könne viele Tiere vor einem unbeabsichtigten und sinnlosen Feuertod retten, so der NABU.

Wie man Tieren und Pflanzen in seiner unmittelbaren Umgebung helfen kann, verrät die Broschüre „Gartenlust“, die gegen Einsendung von 2,95 Euro in Briefmarken an den NABU Hamburg, Osterstraße 58, 20259 Hamburg erhältlich ist. Oder dort zu den Öffnungszeiten (Mo bis Do 14 bis 17 Uhr) direkt abholen.

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