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„Großes Kino“: Elbvertiefung schadet!
„Großes Kino“: Elbvertiefung schadet!
NABU zeigt in einem Kurzfilm die Folgen für die Natur vor Ort
Der NABU informiert in dem Kurzfilm über seinen Standpunkt zur geplanten Elbvertiefung. Der Film zeigt zum einen die bedrohte Natur an der Elbe und verdeutlicht zum anderen eindrucksvoll die Auswirkungen der letzten Elbvertiefung. Dabei kommen betroffene Naturschützer und Schutzgebietsbetreuer zu Wort.
„Mit dem Film möchten wir die Schönheit und den hohen Wert der Natur an der Elbe veranschaulichen“, sagt NABU-Pressesprecher Bernd Quellmalz. „Gleichzeitig zeigen unsere Experten vor Ort, welche Schäden sie an dem Fluss infolge der letzten Elbvertiefung beobachtet haben.“ Elbeliebhaber können sich hier einen ersten Überblick über die Auswirkungen der Fahrrinnenvertiefung auf unsere Natur verschaffen: Versandung des Lebensraumes Watt, Bedrohung gefährdeter Arten, ein Sauerstoffloch für Fische, weitere Uferabbrüche.
Um eine weitere Elbvertiefung zu verhindern, haben der BUND, der NABU und der WWF im Juni das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ gegründet. Die Verbände wollen sich gemeinsam für eine ökologisch intakte Unterelbe und den Erhalt der angrenzenden Lebensräume einsetzen. Daher haben sie Klage eingereicht: „Wir befürchten, dass die nächste Elbvertiefung, vergleichbar mit der Entwicklung an der Unterems, das gesamte Flussökosystem zum Kippen bringen wird“, sagt Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik und Stellvertretender Bundesgeschäftsführer. Das Vorhaben soll daher gestoppt und der Naturschutz endlich berücksichtigt werden.
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Kanal sanieren statt Flüsse vertiefen!
Das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ von BUND, NABU und WWF kritisiert heftig die gestrige Aufforderung des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer, die Umweltverbände mögen doch die Klage gegen die Elbvertiefung zurücknehmen. Nach Ansicht des Aktionsbündnisses will Ramsauer damit lediglich von seinen eigenen Fehlern ablenken.
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Tideelbe rutscht ins Sauerstoffloch
Das Aktionsbündnis für eine Lebendige Tideelbe schlägt Alarm: Die Sauerstoffwerte der Tideelbe fallen unter die fischkritische Grenze von 3 mg pro Liter.
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Stellungnahme Elbvertiefung
Die Arbeitsgemeinschaft der Hamburger Naturschutzverbände, der BUND Hamburg, der Förderkreis Rettet die Elbe, der NABU Hamburg und der WWF Deutschland haben die Planungsunterlagen zur nächsten Elbvertiefung ausgewertet: Die geplante Maßnahme schädigt massiv das Ökosystem Tideelbe, ist ökonomisch unsinnig und führt zu einer verstärkten Unterhaltungsbaggerung.
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Zielvorstellungen des NABU
Der NABU stellte auf dem Symposium "Integration von verkehrlicher Nutzung und Umweltzielen an der Tideelbe" der Hamburg Port Authority (HPA) seine Zielvorstellungen für ein nachhaltiges Management der Tideelbe vor. Aus Sicht des NABU sollte sich das Tideelbemanagement auf die Grundlagen des Natur- und Artenschutzes sowie auf die Anforderungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union (EU) beziehen.
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