Hamburg.NABU.de Natur erleben Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvögel 2012

NABU bittet um Meldung der Ergebnisse der Vogelzählung bis 21. Mai

Von Freitag, 11. Mai bis Sonntag, 13. Mai 2012 fand zum achten Mal bundesweit die Vogelzählaktion des NABU, die "Stunde der Gartenvögel" statt. Der NABU bittet nun darum, die Ergebnisse bis spätestens 21. Mai in den Online-Meldebogen einzugeben (siehe links). Wer dabei mitgemacht hat, kann tolle Preise gewinnen.

Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, so der NABU. Die Daten geben Aufschluss über den Zustand der Umwelt, den Klimawandel und die Entwicklung der Artenvielfalt. Die Aktion ist damit ein echtes Langzeitprojekt.

Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr attraktive Preise, darunter eine vogelkundliche Reise mit Birdingtours ins Havelland, (1. Preis), Gutscheine für Kosmos-Bücher (2. und 3. Preis) sowie zahlreiche Nistkästen von Vivara, Vogelführer und Audio-CDs „Der Garten erwacht“ von www.tierstimmen.de. Unter allen Online-Teilnehmern werden zusätzlich 200 Vogel-Klingeltöne von www.naturerings.de verlost.

Die Meldung der Vogelbeobachtungen kann per Internet, Post oder auch telefonisch erfolgen. Meldeschluss ist der 21. Mai 2012. Die Online-Teilnahme ist ab 11. Mai unter www.stunde-der-gartenvoegel.de möglich. Am 12. und 13. Mai, von 10 bis 18 Uhr werden die Daten unter der kostenlosen Nummer 0800-1157-115 entgegen genommen.

Amsel in Hamburg spitze!

NABU stellt Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“ 2011 in Hamburg vor

Amselhahn auf Hausdach

Unangefochtener Sieger in Hamburg: die Amsel

31. Mai 2011 - Nach Auswertung von rund 650 Einsendungen mit über 12.000 Vogelbeobachtungen in Hamburg hat der NABU nun die Ergebnisse der diesjährigen Vogelzählung vom vergangenen Maiwochenende bekannt gegeben. Demnach konnte sich die Amsel trotz leichter Einbußen auf Platz 1 behaupten. Der Haussperling hingegen rückte von Platz 6 (2010) auf Platz 3 vor und verdrängte die Blaumeise auf Platz 4.

“Insgesamt finden wir unter den ersten 10 Plätzen seit Jahren die gleichen Vogelarten”, fasst Ornithologe Sven Baumung die Ergebnisse zusammen. “Die Steigerung des Haussperlings ist aber sicher nicht so stark, wie es zunächst aussieht.” 2009 wurden noch pro Garten durchschnittlich 1,83, 2010 1,26 und 2011 2,13 Sperlinge gezählt. Baumung: “Das ist keine wirklich große Steigerung und sicher kein Zeichen für eine generelle Verbesserung der Situation des Spatzes. Vielmehr sind andere Vögel wie die Blaumeise nicht so häufig gemeldet worden.” Auch bundesweit nahmen die Beobachtungen des Haussperlings zu: Er erzielte sein zweitbestes Ergebnis seit Beginn der Vogelzählaktion vor sieben Jahren. Ob es sich bei dem erhöhten Vorkommen des zuletzt von Jahr zu Jahr abgenommenen Haussperlings tatsächlich um eine Trendumkehr handelt, bleibe abzuwarten, so der NABU. Dies könnten erst die Ergebnisse der nächsten Jahre zeigen.

Zu den aktuellen Trends in nahezu allen Bundesländern zählt der Rückgang von Amseln. „Wegen der extremen Trockenheit finden Amseln kaum noch Regenwürmer, ihre wichtigste Nahrung für die Jungvögel. Die Erde ist knochentrocken, darum ziehen sich die Würmer in tiefere Bodenschichten zurück – das sind schlechte Voraussetzungen für den Bruterfolg“, begründete NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Zahlen. Auch Stare, Mauersegler und Mehlschwalben wurden diesmal in größerer Zahl beobachtet, während der Buchfink deutlich seltener zu hören oder zu sehen war. Die Ursachen für dessen Rückgang, der sich bereits seit 2005 abzeichne, seien noch unklar.

Der NABU und der Mitveranstalter Landesbund für Vogelschutz lobten das Engagement der vielen tausend Vogelfreunde, die sich eine Stunde Zeit genommen hatten und mit großer Sorgfalt ihre Beobachtungen aus Dörfern und Städten festhielten und den Umweltverbänden meldeten. Vorbild sei der britische „Big Garden Birdwatch“, der nach mehr als 30 Jahren über Veränderungen häufiger Vogelarten recht genau Auskunft geben könne. „Überdies weckt unser Aufruf bei vielen eine regelrechte Begeisterung für die Vogelwelt, was nicht zuletzt eine wichtige Voraussetzung für erfolgreichen Vogelschutz ist“, so Nipkow.

mehr Die Ergebnisse 2011 im Detail

Vogelführer, Quiz, Teilnahme-Infos

Beobachtete Vögel noch bis 21. Mai direkt online meldenDie „Stunde der Gartenvögel“

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Vom 11. bis 13. Mai sind alle Naturfreunde erneut aufgerufen, Vögel zu notieren und dem NABU zu melden. mehr Mehr

Amsel in Hamburg vorn

NABU präsentiert Hamburger Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel 2010“

Amselhahn

So sieht der lachende Sieger aus: die Amsel

14. Mai 2012 - Vom 7. bis 9. Mai fand bundesweit die "Stunde der Gartenvögel" statt. Nun stellt der NABU Hamburg das Endergebnis vor. Den ersten Platz in der Hansestadt behauptet die Amsel mit insgesamt 1.990 Meldungen. Auf Platz 2 und 3 stehen, wie in den Jahren zuvor auch schon, die Kohl- bzw. die Blaumeise, gefolgt von der Elster (Platz 4), der Ringeltaube (5) und dem Hausspatz (6). Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr rund 40.000 Vogelfreunde, allein aus Hamburg wurden etwa 13.000 Beobachtungen gemeldet.

„Damit gibt es auf den ersten vier Plätzen keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr“, erklärt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. In der Platzierung verschlechtert hat sich aber der Haussperling (von 5 auf 6). Er schneidet in Hamburg im Gegensatz zum Bundestrend – hier liegt er auf Platz 1 – vergleichsweise schlecht ab. „Offensichtlich hat er es gerade in Hamburg äußerst schwer sich zu behaupten, weil ausreichend Lebensraum fehlt“, beklagt Porschke. Neben dem Spatz haben sich auch der Star (von 6 auf 9) und der Mauersegler (von 7 auf 20) in der Platzierung zum Teil erheblich verschlechtert.

Mauersegler

Kam wegen des kalten Wetters im Mai erst sehr spät in seine Brutgebiete zurück: der Mauersegler.

„Die Mauersegler sind in diesem Jahr recht spät aus den Überwinterungsgebieten zurückgekommen, so dass man selbst Mitte Mai nur wenige gesehen hat“, erklärt Porschke den Abfall dieses flinken Fliegers bei der Vogelzählung Anfang Mai. „Dagegen können wir uns den Rückgang des Stares anhand der Daten nicht erklären.“ Dass sich die Ringeltaube von Platz 9 auf Platz 5 verbessert hat, könnte nach Ansicht des NABU ein Zeichen der weiteren Verstädterung dieses ehemals "Waldvogels" sein. „Aber auch die noch nicht so dichte Belaubung zur Zeit der Zählung infolge des kalten Wetters könnte diesen Vogel sichtbarer gemacht haben“, so der Vogelfreund.

Nistkasten

Einfaches Mittel, um Vögeln zu helfen: der Nistkasten, erhältlich in den Zentren des NABU Hamburg.

Der NABU betont, dass jeder dem Haussperling, aber auch den anderen heimischen Vögeln helfen kann. Infos und Tipps hierzu gibt es in den Infozentren des NABU. Porschke sieht aber auch die Politik gefordert, im Jahr der Biodiversität aktiv etwas für die heimische Vogelwelt zu tun. „Der Bezirk Mitte hat bewiesen, dass sich auch mit vergleichsweise wenig finanziellen Mitteln Nistplätze für den Haussperling schaffen lassen“, lobt Porschke die Bezirksaktivitäten. „Insgesamt muss Hamburg aber viel mehr für den Schutz unserer Vögel unternehmen. Denn was den Vögeln nützt, hilft auch vielen anderen Tieren und Pflanzen!“

Aus Sicht des NABU fehlt es in Hamburg besonders an einer Vernetzung der einzelnen Schutzgebiete. Denn trotz der gerade beschlossenen Zielvorgabe, dass 15 % der Stadt einem Biotopverbund gewidmet werden sollen, werden nach wie vor wichtige Naturflächen bebaut. Ein systematischer Biotopverbund ermöglicht erst den für den Arterhalt notwendigen Austausch von Tieren und Pflanzen zwischen den Gebieten, so der NABU. „Beim Biotopverbund muss der Senat nun der gesetzlichen Vorgabe folgen und den Verbrauch von Naturflächen stoppen“, meint Porschke.

Detaillierte Ergebnisse und Beratung zu Gartenvögeln

Live-Ticker, Karte und Vorjahreszahlen zum VergleichAlle Daten auf einen Blick

Wie viele Vögel welcher Art wurden bundesweit, pro Bundesland oder pro Landkreis gemeldet? Welcher Vogel rückt vor, welcher schwächelt? Interaktive Karten und Listen mit Live-Darstellung der eingehenden Ergebnisse und Vergleich mit den Vorjahren. mehr Mehr

NABU-Geschäftsstelle und Infozentrum am 30. April geschlossen / Mitgliederversammlung am Donnerstag, 3. MaiWo die Natur im Mittelpunkt steht

Welche Natur-Highlights lassen sich draußen erleben? Was kann der Naturfreund selber für die Tiere und Pflanzen vor der eigenen Haustür tun? Wann findet wo welche NABU-Veranstaltung statt? Was auch immer Sie zu den Themen NABU, Natur und Naturschutz wissen möchten, Sie finden die Antwort in den Hamburger NABU-Zentren. mehr Mehr

Spatz und Amsel sind die häufigsten Vogelarten

NABU legt Ergebnisse der bundesweiten Gartenvogelzählung 2009 vor

Amsel

Ganz oben an der Spitze: die Amsel.

28. Mai 2009 - Rund 40.000 Vogelfreunde nutzten das zweite Maiwochenende zur Teilnahme an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“, einer Mitmachaktion des NABU und seines bayerischen Partners, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Sie meldeten alle Vögel, die sie während einer Beobachtungsstunde im Garten oder vom Balkon aus entdecken konnten. Die Auswertung der mehr als 20.000 Einsendungen liegt nun vor. Damit ist die „Stunde der Gartenvögel“ erneut Deutschlands größte Vogelzählung.

„Haussperling und Amsel sind mit Abstand die häufigsten Vogelarten in Städten und Dörfern. Doch die Zahl der beobachteten Vögel ist bei manchen Arten deutlich zurückgegangen – möglicherweise ein Alarmsignal“, kommentierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Hinweise auf mögliche Ursachen werden von genaueren Auswertungen erwartet, die nun folgen sollen. Die Rückgänge könnten mit dem recht langen Winter in Zusammenhang stehen, aber auch mit schleichenden Verlusten geeigneter Brutplätze. Der NABU appelliert daher an Gartenbesitzer und Kommunen, den Trend zu pflegeleichtem Einheitsgrün zu stoppen und Siedlungs- wie auch Grünflächen naturnäher zu gestalten. „Schon mit einfachen Mitteln lässt sich mehr Naturnähe in Städte und Dörfer bringen – und nicht nur Vögel profitieren davon, auch viele andere Lebewesen“, erläuterte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow und fügte hinzu: „Der NABU gibt Tipps, was jeder Einzelne für mehr Artenvielfalt rund um Haus und Garten tun kann.“

Die „Stunde der Gartenvögel“ wurde 2005 bundesweit ins Leben gerufen. Die beiden Naturschutzverbände greifen damit eine Idee aus England auf, wo Vogelfreunde schon seit 1979 einen „Big Garden Birdwatch“ veranstalten. „Je häufiger wir zur Vogelzählung aufrufen, desto besser lässt sich auch feststellen, wo es Veränderungen gibt. Unser Wissen über Bestandsveränderungen ist gerade bei den häufigen Arten noch viel zu gering“, begründete NABU-Vogelschutzexperte Nipkow den alljährlichen Aufruf.

Amsel in Hamburg vorn

NABU präsentiert Hamburger Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel 2008" und langjährige Trends / mehr Engagement für den Erhalt der Artenvielfalt notwendig

stunde der gartenvögel 2008

29. Mai 2008 - Vom 9. bis 12. Mai 2008 fand bundesweit die "Stunde der Gartenvögel" statt. Nun stellt der NABU Hamburg das Endergebnis vor: Häufigster Vogel in der Hansestadt wurde mit 3.306 Meldungen die Amsel - wie schon in den vier Jahren davor. Ähnlich konstant sind auch die beiden weiteren Plätze auf dem Siegertreppchen besetzt: Die Kohlmeise scheint den zweiten Platz für sich gebucht zu haben, auf dem dritten Platz landete wie schon von 2005 bis 2007 die Blaumeise. Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr rund 45.000 Vogelfreunde, allein aus Hamburg wurden etwa 19.405 Beobachtungen gemeldet. Nach nunmehr fünf Jahren, in denen der NABU die "Stunde der Gartenvögel" in Hamburg durchgeführt hat, lassen sich sowohl erste positive als auch negative Trends ablesen. Der NABU fordert insbesondere die Negativtrends zum Anlass zu nehmen, dass Hamburg nun endlich mehr Engagement beim Erhalt der Artenvielfalt zeigt.

Spatz auf dem Rückzug
"Beispielsweise ist der früher häufige Spatz als Drittplatzierter 2004 mittlerweile auf Platz fünf abgerutscht", erklärt Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg. Damit stützt die "Stunde der Gartenvögel" verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, die ebenfalls eine langfristige Abnahme für diesen Vogel feststellen. "Bereits seit vielen Jahren weist der NABU darauf hin, dass der Bestand der Haussperlinge abnimmt", bestätigt Zirpel diese Entwicklung. "Daher muss Hamburg jetzt dringend Schutzmaßnahmen nicht nur für diesen Vogel unternehmen." Er fordert unter anderem mehr Grünflächen in der Stadt, um das Nahrungsangebot zu verbessern. Neben dem Spatz ist aber auch der Star in der Rangliste zurückgefallen. Er liegt jetzt auf Platz sieben (2004: Platz 5).

Mauersegler auf dem Vormarsch
"Andere Entwicklungen sind dagegen sehr erfreulich, allen voran die des Mauerseglers", betont Zirpel. Wurde der Mauersegler bei der "Stunde der Gartenvögel" vor vier Jahren noch durchschnittlich 0,7 mal in jedem Hamburger Garten gesichtet, liegt der Durchschnitt in diesem Jahr bei 1,3. Das wirkt sich natürlich auf die Platzierung aus: 2004 noch auf dem 19. Platz, verbesserte sich der Flugkünstler über Platz 15 (2005) und Platz neun (2006) auf den sechsten Platz. Hilfreich dürften dabei die Schutzanstrengungen des NABU gewesen sein: Allein in Hamburg wurden auf Initiative des NABU in den letzten Jahren weit über 500 Mauersegler-Nistkästen aufgehängt. Weitere Gewinner sind Rabenkrähe, Eichelhäher, Ringeltaube und, besonders erfreulich, die Mehlschwalbe, die vor drei Jahren noch auf dem 27. Platz lag und es in diesem Jahr auf Platz 13 schaffte.

Jetzt positive Trends verstärken, negative umkehren!
"Insgesamt muss Hamburg viel mehr für den Schutz unserer Vögel unternehmen", fordert der Naturschützer. "Denn was den Vögeln nützt, hilft auch vielen anderen Tieren und Pflanzen!" Dafür müsse der Senat umgehend eine regionale Strategie für den Erhalt der Artenvielfalt erarbeiten und umzusetzen. "Gefährdet sind unsere Vögel und deren Lebensräume durch den immensen Flächenfraß von derzeit 360 Hektar pro Jahr", erklärt Zirpel. "Pro Jahr dürfen wir aber nicht mehr als 60 Hektar bebauen." Aus Sicht des NABU fehlt es in Hamburg an einer Vernetzung der einzelnen Schutzgebiete. Nur so könne der für den Arterhalt notwendige Austausch von Tieren und Pflanzen zwischen den Gebieten gewährleistet werden, so der NABU.

mehr weitere Ergebnisse...

Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel 2007"

Bundesweit beteiligten sich 60.000 Menschen / In Hamburg 26.500 Beobachtungen / Die Amsel macht das Rennen als häufigster Vogel in der Hansestadt

haussperling

Benötigt in Hamburg dringend Hilfe: der Haussperling.

25. Mai 2007 - Vom 11. bis 13. Mai veranstaltete der Naturschutzbund NABU die "Stunde der Gartenvögel" - jetzt liegen die Ergebnisse vor. Häufigster Vogel in Hamburg und dem Umland: Die Amsel mit 3.923 Beobachtungen, gefolgt von Kohlmeise (2.953 Beobachtungen), Blaumeise (2.092), Elster (2.026), Mauersegler(1.742) und Haussperling (1.686). 1.470 Hamburger nahmen an der NABU-Aktion teil und meldeten über 26.500 Beobachtungen an den NABU Hamburg.

"Wir bedanken uns bei den vielen Teilnehmern", sagt NABU-Geschäftsführer Stephan Zirpel. "Die Ergebnisse helfen uns, ganz gezielt Maßnahmen zum Schutz einzelner Arten zu unternehmen." Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben die Amsel, die Kohlmeise und die Blaumeise die ersten drei Plätze behauptet. Die Elster rangiert als allseits gut sichtbarer Singvogel gleich dahinter auf Platz vier.

mauersegler

Der heimliche Gewinner: der Mauersegler.

Ganz stark zu gelegt hat der Mauersegler, Vogel des Jahres 2003. Vor drei Jahren lag er noch auf dem 19. Platz. 2007 verbesserte er sich auf den fünften Platz. 1.742 Beobachtungen (2006: 871) vom Mauersegler gingen beim NABU ein. "Der Mauersegler ist damit der heimliche Gewinner", erklärt Zirpel. "Vielleicht haben sich unsere Hilfsmaßnahmen für den Mauersegler, die wir nun schon seit sieben Jahren unternehmen, nun doch endlich ausgezahlt. Bis heute haben wir schon für mehrere hundert Mauersegler-Paare Nistmöglichkeiten in Hamburg geschaffen."

Verlierer bei der diesjährigen "Stunde der Gartenvögel" ist der Haussperling. Im Gegensatz zum Bundestrend - hier liegt er auf Platz 1 - schneidet er mit dem sechsten Platz vergleichsweise schlecht ab. "Seit 2005 hat der Haussperling bei der Stunde der Gartenvögel jedes Jahr einen Platz eingebüßt", bedauert Zirpel. "Offensichtlich hat er es in Hamburg äußerst schwer sich zu behaupten, weil ausreichend Lebensraum fehlt." Angesichts dieser Ergebnisse bittet der NABU alle Gartenbesitzer, jetzt dem Haussperling, aber auch den anderen heimischen Vögeln zu helfen. Infos und Tipps hierzu gibt es beim NABU. "Auch 2008 werden wir in Hamburg natürlich die ´Stunde der Gartenvögel´ wieder veranstalten - und bis dahin alles dafür tun, dass eine zahlreiche und vielfältige Vogelwelt in Hamburg ihr Zuhause findet. Hierfür benötigen wir noch Unterstützung", so Zirpel.

Ergebnisse der "Stunde der Gartenvögel 2006"

20.000 Beobachtungen zur Stunde der Gartenvögel in der Hansestadt

Amsel

Amsel

26. Mai 2006 - Anfang Mai veranstaltete der Naturschutzbund NABU die "Stunde der Gartenvögel" - jetzt liegen die Ergebnisse vor. Häufigster Vogel in Hamburg und dem Umland: Die Amsel mit 3.661 Beobachtungen, gefolgt von Kohlmeise (2.371 Beobachtungen), Blaumeise (1.814), Elster (1.744) und Haussperling (1.427). 1.375 Hamburger waren am Wochenende vom 5. bis 7. Mai im Vogelfieber und meldeten über 20.000 Beobachtungen an den NABU Hamburg.

"Wir bedanken uns bei den vielen Teilnehmern", sagt NABU-Geschäftsführer Stephan Zirpel. "Die Ergebnisse helfen uns, ganz gezielt Maßnahmen zum Schutz einzelner Arten zu unternehmen." Im Vergleich zu 2005 haben die Amsel, die Kohlmeise und die Blaumeise die ersten drei Plätze behauptet. Die Elster rangiert gleich dahinter auf Platz 4 und hat damit als allseits gut sichtbarer Singvogel den Haussperling und den Star auf die Plätze 5 bzw. 6 verwiesen.

Erstaunlich ist, dass der Haussperling in Hamburg im Gegensatz zum Bundestrend - hier liegt er auf Platz 1 - vergleichsweise schlecht abschneidet. Zirpel. "Offensichtlich hat er es in Hamburg äußerst schwer sich zu behaupten, weil ausreichend Lebensraum fehlt. Hier könnte jeder Gartenbesitzer sofort aktiv werden."

Kohlmeise

Kohlmeise

Ganz stark zu gelegt hat der Mauersegler, Vogel des Jahres 2003. Er ist vom 19. Platz 2004 über den 15. Platz 2005 in diesem Jahr unter die "TOP 10" auf Platz 9 gelandet. 871 Beobachtungen vom Mauersegler gingen beim NABU ein. "Vielleicht haben sich unsere Hilfsmaßnahmen für den Mauersegler, die wir nun schon seit sechs Jahren unternehmen, nun doch endlich ausgezahlt", hofft Zirpel. "Bis heute haben wir schon für mehrere hundert Mauersegler-Paare Nistmöglichkeiten in Hamburg geschaffen."

Nicht ganz so gut sieht es für den Kleiber, Vogel des Jahres 2006, aus: Er ist zwar ebenfalls vorgerückt, aber nur auf den 23. Platz. "Angesichts der diesjährigen Ergebnisse bitten wir alle Gartenbesitzer, jetzt unseren Vögeln zu helfen", so Zirpel. "Auch 2007 werden wir in Hamburg natürlich die ´Stunde der Gartenvögel´ wieder veranstalten - und bis dahin alles dafür tun, dass eine zahlreiche und vielfältige Vogelwelt in Hamburg ihr Zuhause findet. Hierfür benötigen wir noch Unterstützung."

Weitere Informationen zur Aktion und eine Beratung zum Thema Gartenvögel sind im NABU-Infozentrum Eimsbüttel erhältlich. Öffnungszeiten: Mo bis Do 14 bis 17 Uhr.

Stunde der Gartenvögel Ergebnisse 2006
Online spenden

 

NABU Regional

NABU Hamburg NABU.de

Zentren
Schutzgebiete
Gruppen

 

Service

E-Cards

E-Cards zum 100-jährigen Jubiläum vom NABU Hamburg

E-Cards

Podcasts

m November 2007 startet der Podcast der NABU. Das heißt, ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Nicht nur Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.

NABU Podcast zum Hören

Kuckucks-Desktopmotiv

Klassisch oder interaktiv mit Active Desktop! Mit dem Bild zum Vogel des Jahres 2008 gibt es jetzt auf Wunsch auch täglich aktuelle NABU-News und Termine direkt auf dem Desktop.

Desktopmotive

Verbandsnetz

Wer und was ist bei der Naturschutzarbeit versichert? Bin ich auch geschützt, wenn ich auf dem Weg in die Vorstandssitzung einen Unfall erleide?

NABU-Verbandsnetz

 

Zählen und gewinnen

Haubenmeise

Bundesweite „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar Mehr

 

Vögel im Garten

Blaumeise

40 Arten im Porträt Mehr